Lingers triumphieren in Sigulda

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"Wir dürfen uns auf keinen Fall ausruhen"

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Die frisch gebackenen Rodel-Weltmeister Andreas und Wolfgang Linger sind ihrem großen Ziel, dem Gewinn des Gesamt-Weltcups, einen Schritt näher gekommen.

Die Tiroler gewinnen am Samstag den vorletzten Doppelsitzer-Bewerb in Sigulda mit zwei Mal Laufbestzeit in 1:24.722 Minuten klar vor den Italiern Obststolz/Gruber (+0,237) und Wendl/Arlt aus Deutschland (+0,369). Die WM-Bronzenen Peter Penz und Georg Fischler kommen nicht über Rang 18 (+ 2,467) hinaus.

Perfektes Gesamtpaket

"Das Gesamtpaket passt jetzt einfach perfekt zusammen. Wir sind heute auch sehr gut gestartet, vor allem im zweiten Lauf, da sind wir sehr zufrieden", analysiert Andreas den dritten Saisonsieg.

Bruder Wolfgang denkt bereits an die nächsten Rennen. "Ich habe schon in St. Moritz gesagt, der Vorsprung ist da, aber wir dürfen uns auf keinen Fall ausruhen, der Weltcup ist entschieden, wenn der Letzte von uns im Ziel ist. Für morgen ist es unser Ziel, heuer erstmals mit der Mannschaft auf das Podest zu fahren", erklärt der 29-Jährige.

Im Gesamt-Weltcup führen die Lingers mit 680 Zählern 45 Punkte vor Wendl/Arlt. Damit reicht den 14-fachen Weltcup-Siegern beim Saisonfinale im russischen Paramonovo (25. - 26. Februar) Rang sieben, um die Saison erstmals an erster Stelle zu beenden.

Chefcoach glaubt an Kristall

ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge nächste Woche die Kristallkugel in den Händen halten werden: "Ich habe schon nach Winterberg gesagt, dass jetzt die Linger-Bahnen kommen werden. Die beiden haben ein perfektes Gesamtpaket und bringen immer ihre Leistung. Sie wissen einfach genau, was sie wann und wo zu tun haben"

ÖRV-Herren verpassen Stockerl

Im Herren-Einsitzer gewinnt der deutsche Weltmeister Felix Loch. Nach dem ersten Lauf nur Fünfter, knallt der Deutsche im zweiten eine Laufbestzeit aufs Eis. Zweiter wird der Halbzeitführende Armin Zöggler aus Südtirol (+0,053) vor dem Lokalmatador Inars Kivlenieks (+0,148).

Bester Österreicher ist Manuel Pfister als Sechster. Wolfgang Kindl, nach dem ersten Lauf als Dritter auf Bronze-Kurs, fällt auf Rang acht zurück. Daniel Pfister rodelt auf Rang elf.

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