Frühe Spezialisierung auf Doppelsitzer
 
Zwar haben beide - wie im Rodelsport üblich - zunächst mit dem Einsitzer begonnen, doch schon im Alter von 14 bzw. 15 Jahren haben sie 1997 in Igls bereits an den Weltmeisterschaften der allgemeinen Klasse im Doppelsitzer teilgenommen.
 
Als sehr junges Doppelsitzerpaar profitierten sie von ihren damaligen Vorbildern, den Cousins Tobias und Markus Schiegl, und bald stellten sich die ersten internationalen Erfolge ein.
 
Fokus auf Olympische Spiele
 
Mit ihrem ersten WM-Gold 2003 sollten sie endgültig in die Fußstapfen der Schiegls treten. Als sie drei Jahre später in Cesana auch noch ihren Traum von Olympia-Gold verwirklichten, war schon bald der Fokus auf die nächsten Spiele gelegt.
 
Denn in einer Randsportart wie Rodeln gerät auch die mediale Aufmerksamkeit nach dem Höhepunkt schnell wieder ins Hintertreffen, und das mussten die Linger-Brüder auch spüren.
 
Damit müssen sie sich in Zukunft nicht mehr herumschlagen. Dem österreichischen Verband werden sie aber als Berater erhalten bleiben. In welcher Form das Erfolgsduo künftig mitarbeiten wird, ist noch offen.

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