Ski-Nachwuchs holt nächstes Gold

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Nächstes Gold für Österreich bei den YOG

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Österreichs alpines Ski-Quartett ist bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck am Dienstag im Mixed-Teambewerb zu Gold gerast.

Martina Rettenwender, Christina Ager, Marco Schwarz und Mathias Graf gewannen am Patscherkofel vor den Augen von IOC-Präsident Jacques Rogge und FIS-Chef Gian-Franco Kasper die Team-Premiere bei Olympia vor Norwegen und Frankreich.

Anschließend zog der IOC-Präsident zufrieden Halbzeitbilanz.

Hundertstel-Thriller im Halbfinale

Im Viertelfinale gewann Österreich das Duell mit Kanada klar mit 4:0.

Im Halbfinale des Parallelriesentorlaufes verlor zunächst Rettenwender, die Nichte von Ex-Weltmeister Michael Walchhofer, gegen Estelle Alphand, die Tochter des ehemaligen Weltcup-Gesamtsiegers Luc Alphand.

Superkombinations-Sieger Schwarz und die Super-G-Dritte Ager setzten sich aber durch, Graf verlor sein Duell.

Durch den Gleichstand ermöglichte die bessere Gesamtzeit der jeweils beiden Schnellsten Österreich aber den Aufstieg.

"Endlich Gold - eine Erlösung"

Im Finale gegen Norwegen setzte sich das rot-weiß-rote Quartett vor den Augen der ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel klar durch.

"Eine coole Sache im Team zu gewinnen. Es hat unheimlich Spaß gemacht", jubelte Schwarz im Ziel über seine zweite Goldmedaille.

Auch Ager, die mit ihrem Versprecher und Schimpfwort bei der Eröffnungsfeier für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, strahlte mit der Sonne um die Wette.

"Endlich habe ich Gold. Eine Erlösung", sagte die Tirolerin. Beide Athleten hoffen noch auf weiteres Edelmetall. "Im Slalom sind wir noch stärker", betonten die beiden unisono.

"Wie wir uns das vorgestellt haben"

IOC-Präsident Rogge lobte Innsbruck anschließend für den bisherigen Verlauf: "Innsbruck ist der ideale Platz für die ersten Spiele. Man spürt in der Stadt wirklich den olympischen Geist.

Gratulation an die Organisatoren, alles ist perfekt organisiert." Und auch Kasper, der als Chef der Koordinierungskommission von Beginn an im OK eingebunden war, ist zufrieden.

"Alles ist perfekt, wie wir uns das vorgestellt haben. Und bisher haben 21 Nationen Medaillen gewonnen, die Spitze ist viel breiter als bei den Großen. Das ist sehr gut für den Skisport."

Freud und Leid beim Eishockey

In Seefeld gab es indes für Österreichs Langläufer nichts zu holen. In den Klassik-Rennen erreichten Lisa Unterweger als 22. und Alexander Gotthalmseder als 26. die besten Ergebnisse.

Im Eishockey verlor Österreichs Eishockeyteam der Mädchen in der Olympiaworld Innsbruck gegen Topfavorit Schweden 0:3 und geht damit nach drei Siegen und einer Niederlage als Gruppenzweiter in das Halbfinale am Freitag. Der Gegner steht noch nicht fest.

Die Burschen verabschiedete sich indes mit einem 0:9 gegen Kanada, der vierten Niederlage im vierten Gruppenspiel, als Vorrundenletzter aus dem Turnier.

Am Nachmittag hatten die rot-weiß-roten Rodler im Teambewerb die Chance auf eine weitere Medaille.

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