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Olympische Fackel wird ins All geschossen

In den Weltraum, zum Nordpol und auf den Gipfel eines Fünftausenders: Russland plant vor den Olympischen Winterspielen 2014 einen Fackellauf der Superlative.

Das Riesenreich arbeite derzeit an der technischen Umsetzung, sagte Organisationschef Dmitri Chernyshenko am Dienstag nach Angaben der Agentur Itar-Tass.

Er kündigte den "ehrgeizigsten Staffellauf" der Geschichte an. So sei die Flamme noch nie zum Nordpol gereist, sagte Chernyshenko.

Der höchste Punkt Russlands

Vor allem der Ausflug ins Weltall, möglicherweise unter Einbindung der Internationalen Raumstation ISS, stelle eine große Herausforderung dar, sagte der OK-Chef.

Zudem soll das Feuer auf den 5.642 Meter hohen Elbrus getragen werden, den höchsten Berg Russlands.

Quer durch das Land

Das Olympische Feuer soll am 7. Oktober 2013 aus Athen in Moskau landen und dann ins knapp 9.000 Kilometer entfernte Vladivostok an den Pazifik weiterreisen.

In den dann verbleibenden 123 Tagen bis zu den Olympischen Spielen, die am 7. Februar 2014 beginnen, werde die Flamme mehr als 40.000 Kilometer durch alle 83 Hauptstädte russischer Regionen getragen, sagte Tschernyschenko.

Eine Armee an Freiwilligen

"Das entspricht der Länge des Äquators. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leistung irgendjemand schlagen kann."

Nach Möglichkeit solle das Feuer genau 2014 Siedlungen passieren.

30.000 Freiwillige sollen zum Gelingen des Ganzen beitragen.

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