ÖOC mit Rekord-Team in Sotschi

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Im Alpinski hält der ÖSV derzeit bei 19 Plätzen, das volle Kontingent von 22 wird aber wohl ausgeschöpft werden können.

In den weiteren Sportarten sieht es wie folgt aus: Skispringen derzeit 7 (dürfte dabei bleiben), Nordische Kombination 5 (mehr geht nicht), Langlauf 8 (realistisch bis ungefähr 11), Biathlon 10 (fix), Snowboard 17 (kann sich noch erhöhen), Ski-Freestyle 4 (kann sich noch erhöhen), Eiskunstlauf 2 (kann sich auf 4 erhöhen), Eisschnelllauf 0 (bis zu 2 möglich), Short Track 0 (1 möglich), Rodeln 10 (fix), Bob 0 (2 möglich), Skeleton 0 (3 möglich) und Eishockey 25 (fix). Im Curling ist Österreich fix nicht vertreten.

Olympia zählt noch nicht

Der ÖSV will sämtliche Quotenplätze annehmen und die Athleten und Athletinnen dementsprechend dem ÖOC vorschlagen.

"Das ist für uns ganz klar. Auch in den neuen Disziplinen wie Slopestyle wollen wir vertreten sein", sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum.

"Bei uns freuen sich schon alle auf Sotschi, es werden schöne Spiele, davon bin ich überzeugt. Die Zusammenarbeit mit dem ÖOC funktioniert gut und von organisatorischer Seite her haben wir alles getan. Aber bis Olympia sind noch so viele Bewerbe, der Fokus muss jetzt erst einmal auf jeden einzelnen Bewerb davor liegen. Das jeweils nächste Rennen ist das Wichtigste."

Er hofft, dass sich jeder Einzelne weiterentwickelt habe und stärker geworden sei. "Und dass wir als Team stärker sind. Wir wollen als Wintersportnation weiter ganz vorne sein."

In den Bergen um Medaillen

In einigen Sportarten stehen die Startplätze bereits länger fest, wie etwa im Eishockey nach dem finalen Qualifikationsturnier im Februar, im Rodeln (für Österreich zwei Startplätze bei den Doppelsitzern und je drei bei den Einsitzern Damen und Herren) oder dem Biathlon (sechs Herren, vier Damen).

In den FIS-Sparten läuft die Qualifikation noch bis Mitte Jänner, die Simulationslisten werden laufend aktualisiert und mit den Rennen in der nördlichen Hemisphäre verändert sich noch einiges.

Auch sicher ist bereits, dass es für das ÖOC nur in der Bergregion um Krasnaja Poljana um Medaillen gehen wird (Schneesport, Eiskanal).

Deshalb wird auch dort das "Austria Tirol Haus" erbaut. Im Olympischen Park an der Schwarzmeer-Küste will das Eishockey-Team zumindest Achtungserfolge erreichen.

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