Hadschieff gibt Agenden als Generalsekretär zurück

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Michael Hadschieff hat am Donnerstag seine Agenden als Generalsekretär der Austrian Ice Racers (AIR) bzw. des nationalen Eisschnelllauf-Verbandes zurückgegeben.

Schon mit Jahresende war der Vertrag des Tirolers ausgelaufen, ein Gespräch von ihm und Verbandspräsident Ernst Falger in Wien mit anderen Präsidiumsmitgliedern verlief ergebnislos.

Daher hat Falger seinen Rücktritt angekündigt.

Mithilfe angeboten

"Es ist die gleiche Situation wie zum Jahresende, es gibt keine Vereinbarung", erklärte Hadschieff während der Rückfahrt nach Tirol.

"Ich bin vertragslos, habe aber meine Mithilfe angeboten." Der 51-Jährige sehe das relativ emotionslos. "Ich weiß, was ich für eine Arbeit geleistet habe." Das habe er auch dokumentiert. Nun warte er wie Falger, ob sich von der anderen Seite noch etwas bewege.

Zwei Rücktritte gefordert

Diese andere Seite vertreten AIR-Vizepräsidentin Irene Stelzmüller, Finanzreferentin Dagmar Puffing und Schriftführer Martin Gschwentner. Falger hat mit 10. Februar eine Frist zur Kassenprüfung gestellt.

Nur wenn Stelzmüller und Puffing bis dahin zurücktreten würden, bliebe er im Amt. Sonst würde er die Konsequenzen ziehen. "Ich lasse mir den Namen Michael Hadschieff nicht schlecht machen", betonte Falger.

"Schade um den Sport"

Bei Rücktritten käme es zu einer Ordentlichen Generalversammlung und Neuwahlen. Falger: "Es ist schade um den Sport, es ist aber so." Falger und Hadschieff waren im vergangenen Jahr angetreten, um in Österreichs Eisschnelllauf wieder etwas zu bewegen.

Vor allem Vanessa Bittner hat diesen Anspruch mit Ergebnissen untermauert. Aber schon früh in der Saison herrschten Unstimmigkeiten, u.a. auch mit Chefcoach Hannes Wolf.

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