Vereine mit scharfer Kritik gegen Stadler

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Im Österreichischen Bob- und Skeletonverband wird so schnell keine Ruhe einkehren.

Nun sind es die Vereine, in Person von Christian Auer, die scharf gegen die mittlerweile zurückgetretene Präsidentin Astrid Stadler schießen.

Diese hatte den Medien von einem nicht erfassten Sparbuch im Verband berichtet. In Folge hatte die ehemalige ÖVP-Nationalratsabgeordnete Generalsekretär Martin Kerbler sowie die Kassiererin, die jahrelang als Buchhalterin tätig war, fristlos entlassen. Mangelnde Unterstützung des restlichen Vorstands führte letztlich zum Rücktritt. (HIER zu allen Infos!)

Die Vereine wehren sich allerdings gegenüber dem "ORF" gegen die Vorwürfe.

"Das ist menschlich nicht tragbar"

Unvorbereitet sei die Präsidentin zur Sitzung gekommen, behauptet Christian Auer: "Stadler hat vergessen, dass wir verschiedenste Fragen eingereicht haben. Diese blieben unbeantwortet und schließlich ist die Sitzung eskaliert."

Auch die Entlassung der zwei langjährigen Mitarbeiter stößt den Sprecher der Vereine sauer auf: "Es kann nicht sein, dass man auf eine Mitarbeiterin, die 30 Jahre im Sinne des Sports tätig war, Druck ausübt, damit sie ein Geständnis unterschreibt. Das ist menschlich nicht tragbar."

Diktatorisches Verhalten

Verständnis für das sofortige Aufsuchen der Medien seitens der Ex-Präsidentin fehlt Auer ebenso: "Es kann nicht sein, dass man zuerst die Öffentlichkeit informiert und dann die Vereine vor vollendete Tatsachen stellt. Sollte es finanzielle Ungereimtheiten geben, sind alle an einer Aufklärung interessiert. Suspekt war nur, dass Stadler bei der Sitzung nicht eine einzige Zahl oder Details nennen konnte."

Zudem sprechen sich die Vereine für eine rasche Aufklärung der finanziellen Unregelmäßigkeiten aus. Wie groß die Schäden, sofern es welche gibt, sind, kann derzeit noch nicht beantwortet werden.

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