ÖSV-Adler dominieren Sommer-Grand-Prix

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Österreichs Skispringer sind auch im Sommer das Maß der Dinge.

Das ÖSV-Quartett feierte im ersten Teambewerb des Sommer Grand Prix den erwarteten Favoritensieg.

Klarer Sieg

Wolfgang Loitzl, Martin Koch, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern setzten sich am Freitagabend in Zakopane mit 974,3 Punkten deutlich vor Deutschland (919,6) durch.

Das Podest komplettierte Russland. Gastgeber Polen war lange auf Podestkurs, musste sich mit Rang fünf begnügen.

Morgenstern ist zufrieden

"Das war wieder ein guter Wettkampf. Obwohl ich ohne Training und Probedurchgang auskommen musste, haben die Wettkampf-Sprünge super funktioniert", ist Thomas Morgenstern sehr zufrieden.

"Die Form ist da, das Gefühl stimmt auch, so macht Skispringen natürlich richtig Freude und der Erfolg bleibt auch nicht aus.“

Wie in der Champions League

Gregor Schlierenzauer verweist auf eine doppelte Premiere.

"Mein erster Wettkampf ohne zuvor einen Trainingssprung absolviert zu haben und dann noch der Beginn um 20.30 Uhr. Das nenne ich mal ein richtiges Nachtspringen mit einer Beginnzeit wie ein Champions-League-Spiel", freut sich der Tiroler.

"So spät noch einen Wettkampf zu springen erfordert doch eine gewisse Umstellung.“           

Bisher nur ÖSV-Siege

Auch die bisherigen Einzelspringen in Wisla und Szczyrk waren mit ÖSV-Siegen durch Weltcupsieger Thomas Morgenstern zu Ende gegangen.

Am Samstag steht auf der dritten Station der Sommerserie ein Einzelspringen auf dem Programm.

Ergebnis:

Nation Punkte
1. Österreich (Loitzl, Koch, Schlierenzauer, Morgenstern) 974,3
2. Deutschland (Schmitt, Hocke, Freitag, Freund) 919,6
3. Russland (Kornilow, Ipatow, Rosliakow, Karelin) 896,1
4. Tschechien 858,2
5. Slowenien 830,8
6. Polen 817,8
7. Norwegen 806,4
8. Japan 805,7
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