Missglücktes Comeback von Zauner

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Favoriten decken Karten nicht auf - Zauner draußen

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Die österreichischen Favoriten haben ihre Karten in der Qualifikation für den Weltcup-Bewerb auf der Normalschanze von Lillehammer am Freitag noch nicht aufgedeckt.

Aus dem vorqualifizierten Trio Andreas Kofler, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern ließen Kuusamo-Sieger Kofler und Schlierenzauer den Durchgang aus, Morgenstern zeigte einen soliden Sprung.

Wolfgang Loitzl als 10. und Manuel Fettner als 20. schafften die Qualifikation locker, David Zauner (50.) ist hingegen am Samstag  (16.05 Uhr/live ORF eins) nicht mit dabei.

Loitzl stark verbessert

Die Höchstweite in der von teils starkem Rückenwind und mehreren Anlaufveränderungen geprägten Qualifikation erzielte der Norweger Vegard-Haukö Sklett, der bei 101,0 m aufsetzte.

Der mit einem 18. Platz in die Saison gestartete Loitzl steigerte sich gegenüber dem Training auf 97,0 m.

"Das war mein bisher bester Sprung hier", freute sich der Steirer nach seinem gelungenen Versuch auf dem kleinen Olympia-Bakken von 1994.

Zauner scheitert

Während es für Fettner nach einem Satz auf 90,0 m locker für einen Platz unter den besten 40 reichte, vermochte Zauner (83,0 m) nach langer Verletzungspause vorerst noch nicht zu überzeugen.

Mit Matti Hautamäki (FIN) und Johan Remen Evensen (NOR) hatte der ehemalige Kombinierer dabei aber prominente Gesellschaft.

Kofler und der in der Vorwoche hinter seinem Tiroler Landsmann zweitplatzierte Schlierenzauer verzichteten nach guten Trainingssprüngen auf die Qualifikation.

Morgenstern zufrieden

Morgenstern hingegen nützte nach einer aufgrund des schlechten Wetters trainingsfreien Woche auch diese Möglichkeit.

"Ich bin zufrieden, es ist aber natürlich noch mehr drinnen. Es ist einfach lässig, ein paar Sprünge in Folge hinunterzulegen. Es schaut gut aus", sagte der Kärntner, der im Vorjahr in Lillehammer zweimal gewonnen hat.

Wechselhaftes Wetter

Nicht gut hatte es wegen der prekären Schneelage und der hohen Temperaturen seit Wochenbeginn noch am Donnerstag für die planmäßige Durchführung der zwei Bewerbe ausgesehen.

Ein Kälteeinbruch sorgte am Freitag auf der Normalschanze dann aber doch für gute Bedingungen.

Die Präparierung der großen Lysgaards-Schanze, auf der am Sonntag gesprungen werden soll, war vorerst jedoch noch nicht abgeschlossen.

Zudem sind für Samstag wieder wärmere Temperaturen, starker Wind und sogar Regen prognostiziert.

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