Ito siegt, ÖSV verpasst Podest

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Ito gewinnt in Lahti - Bardal baut Führung aus

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Anders Bardal hat seinen Vorsprung im Finish der Skisprung-Weltcupsaison weiter ausgebaut.

Der Norweger musste sich am Sonntag auf der Normalschanze in Lahti nur dem Japaner Daiki Ito geschlagen geben und führt nun, vier Einzelspringen vor dem Ende, 84 Zähler vor Gregor Schlierenzauer im Gesamt-Weltcup.

Schlierenzauer landete als bester Österreicher unmittelbar vor Thomas Morgenstern auf dem sechsten Rang.

Andreas Kofler, den wie viele andere der Wind im ersten Durchgang "verblasen" hatte, verlor im Kampf um die Weltcup-Kugel als 26. wertvollen Boden.

"Windlotterie"

Ito siegte mit 93 und 92 Metern 6,3 Zähler vor Bardal, dahinter lan

dete der Tscheche Lukas Hlava erstmals in seiner Karriere auf dem Stockerl. Der Japaner jubelte am bisher sechsfachen WM-Schauplatz Lahti über seinen insgesamt dritten Weltcupsieg.

 Vor allem im ersten Durchgang hatten äußerst unregelmäßige Bedingungen den Bewerb zur "Windlotterie" gemacht, was u.a. Martin Koch, Kamil Stoch (POL), Severin Freund (GER), Tom Hilde (NOR) und Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec (SLO) schmerzhaft zu spüren bekamen.

Dieses Quintett musste im Finale der besten 30 zuschauen und Kofler, Morgenstern und Simon Ammann kamen schon im ersten Drittel des zweiten Durchgangs wieder zum Zug, weil sie nicht im Spitzenfeld gelandet waren.

Morgenstern springt nach vorne

Morgenstern und Ammann legten als 24. bzw. 22. des ersten Durchgangs aber vor und verbesserten sich am Ende noch auf die Ränge sieben bzw. acht. Kofler setzte sich wohl zu sehr unter Druck und landete nach 83 Metern auch im Finale nur bei 87 Metern, was am Ende nur Rang 26 bedeutete.

Für den Langzeitleader wird es nun im Kampf um den Gesamt-Weltcup noch schwieriger, weist er auf Bardal doch schon 153 Punkte Rückstand auf und auch auf Teamkollege Schlierenzauer fehlen ihm derzeit 69 Punkte.

Vier Springen ausständig

Noch ist die Entscheidung aber nicht zum Zweikampf mutiert, immerhin geht es vor dem Weltcup-Finale in Planica (15.-18.3.) am Donnerstag noch nach Trondheim sowie in einer Woche auf den Holmenkollen in Oslo.

Insgesamt vier Einzelsieger werden noch gekürt.

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