Leichte Entwarnung bei Iraschko

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Daniela Iraschko ist am Samstag beim Weltcup-Skispringen in Hinterzarten schwer gestürzt und ins Krankenhaus in Neustadt geliefert worden.

Eine erste Diagnose einer Ärztin in Neustadt zeichnete ein leicht optimistisches Bild. Die Verletzung sollte demnach nicht allzu schlimm sein. Die Steirerin machte sich auf den Weg nach Hochrum, wo genauere Untersuchungen Gewissheit bringen sollen.

Den Weltcup-Bewerb gewann die US-Amerikanerin Sarah Hendrickson, Jacqueline Seifriedsberger verpasste als Vierte einen Podestplatz nur um 1,6 Punkte.

Benommen liegen geblieben

"Beim Aufsprung hat plötzlich das linke Knie ausgelassen und Dani ist nach vorne auf Brust und Kopf gefallen", schilderte ÖSV-Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer den Vorfall der APA.

Iraschko blieb zunächst benommen liegen, kam aber bald zu Bewusstsein und musste mit einem Schlitten aus dem Auslauf gefahren werden. Befürchtet wurde eine Meniskusverletzung.

"Für Dani total ärgerlich"

"Für Dani ist das total ärgerlich, weil sie zuletzt immer besser in Form gekommen ist", erklärte Rodlauer. Iraschko hätte bei normaler Landung nach dem ersten Durchgang geführt und wäre trotz des Sturzes als 24. für das Finale startberechtigt gewesen.

Doch daran war nicht zu denken. Es blieb zu hoffen, dass der WM-Start der Titelverteidigerin am 22. Februar im Val di Fiemme (Predazzo) nicht gefährdet ist.

Seifriedsberger nervenstark

Trotz des Zwischenfalls zeigte sich Jacqueline Seifriedsberger nervenstark. Nach dem fünften Zwischenrang landete sie mit zweimal 96,5 Metern auf Rang vier, nur 4,8 Zähler hinter Siegerin Hendrickson. Die Ränge zwei und drei gingen an Sara Takanashi (JPN) und Coline Mattel (FRA).

"In Anbetracht der Umstände nach Danis Sturz eine Superleistung von Jacqueline", lobte Rodlauer die Oberösterreicherin, die am 20. Jänner ihren 22. Geburtstag feiert.

Seifriedsberger hat bisher zwei dritte Plätze als ihre bisher einzigen Weltcup-Podestplatzierungen zu Buche stehen.

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