"Bin kein Statusobjekt"

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LAOLA1: Welche Ziele hast du für Olympia?

Iraschko-Stolz: Viele sprachen von einer Formkrise vor Planica, doch ich habe immer gewusst, dass ich es kann und oft nur ein minimaler Schritt fehlt. Olympia ist Olympia, da kann alles passieren. Jeder, der mich kennt, weiß, dass mein Ziel eine Medaille ist. Doch es gibt viele, wenn nicht alle, die dieses Ziel haben. Jeder gibt sein Bestes, da braucht man natürlich den Tag X, an dem der Wind gut ist und alles zusammenpasst. Eine Olympia-Medaille ist ein Geschenk, das man bekommt, denn es ist sehr schwierig, dass es ausgerechnet bei dem einen Wettkampf hinhaut. Um einen Weltcup zu gewinnen, hat man viel mehr Chancen im Leben, praktisch jedes zweite Wochenende. Da passiert es schneller und man hat nicht diesen Druck. Aber dass es möglich ist, weiß ich und ich werde alles dafür tun.

LAOLA1: Wen siehst du als deine größte Konkurrentin an?

Iraschko-Stolz: Das ist mit Sicherheit Sara Takanashi, die springt wie ein Roboter. Sie macht nicht einmal einen schlechten Sprung oder muss abrudern. Sie springt wie eine Maschine, immer gut, immer schön, immer weit. Es ist wirklich sehr schwer, sie zu schlagen. Aber die Schanze in Sotschi liegt mir und kommt meinem Sprungstil entgegen. Ich habe es in dieser Saison schon einige Male geschafft, wenigstens bei einem Sprung mit ihr mithalten zu können und in Planica habe ich sie zweimal schlagen können. Jetzt hat sie mich bestimmt auch wieder auf der Rechnung, vielleicht kommt sie rechtzeitig ein wenig ins Zweifeln.

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