Zweikampf ÖSV - DSV spitzt sich weiter zu

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Die österreichischen Skispringer haben die neue Olympiaschanze in Sotschi standesgemäß mit zwei Siegen eingeweiht.
 
Im Hinblick auf die Vierschanzentournee deutet sich aber ein heißes Duell mit Deutschland an.
 
Die Nachbarn haben mit Weltcupspitzenreiter Severin Freund, Youngster Andreas Wellinger und Richard Freitag neuerdings drei Sieganwärter in ihren Reihen, die die Tournee-Dominanz der ÖSV-Adler durchbrechen könnten.
 
Pointner freut sich über deutsche Konkurrenz
 
ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner kann sich angesichts der anhaltend starken Form seiner Truppe aber leisten, sich über das Wiedererstarken der deutschen Konkurrenz zu freuen.
 
"Es kann uns nichts Besseres für unseren Sport passieren, wenn dieses Duell Österreich-Deutschland wieder auflebt. Auch im Hinblick auf die Tournee", meinte Pointner.
 
Deutschlands Coach Werner Schuster warnt indes vor allzu großen Erwartungen an seine Mannschaft.
 
"Man darf jetzt nicht glauben, dass wir alles in Grund und Boden springen werden. Die Gegner werden auch wieder zurückschlagen", meinte der Vorarlberger, dessen Schützlinge auch die Weltcup-Teamwertung anführen.
 
Schlierenzauer lobt Deutsche
 
Auch Tournee-Titelverteidiger Gregor Schlierenzauer hat viel Lob für die Deutschen parat, ist aber auch voll von der eigenen Stärke überzeugt.
 
"Sie springen im Kollektiv extrem sauber und strotzen zu Recht vor Selbstvertrauen, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken."
 
"Wir haben ebenfalls sehr viel Qualität in unserer Mannschaft, abgesehen davon glaube ich, dass auch noch andere für den Tournee-Sieg infrage kommen", meinte Schlierenzauer, der in Sotschi den ersten Bewerb gewonnen und im zweiten nur Rang 25 belegt hatte.
 
"Watsch'n" zum richtigen Zeitpunkt
 
Der Tiroler bezeichnete den Ausrutscher als "Watsch'n" zum richtigen Zeitpunkt.
 
"Mit einem 25. Platz kann ich nicht zufrieden sein, aber lieber jetzt ein kleiner Dämpfer, als bei der Tournee oder Weltmeisterschaft", so der Stubaier, der am Mittwoch guter Dinge zur Tournee-Generalprobe nach Engelberg reist.
 
Kofler prolongiert Aufwärtstrend
 
Ex-Tourneesieger Andreas Kofler prolongierte in Sotschi seinen Aufwärtstrend mit einem dritten Platz und seinem ersten Weltcupsieg seit Anfang Jänner in Innsbruck.
 
Der Tourneesieger von 2010 rangiert vor den zwei Bewerben am Wochenende in der Schweiz hinter Freund, Schlierenzauer und Weltcuptitelverteidiger Anders Bardal (NOR) auf Platz vier der Gesamtwertung.
 
Dahinter folgt Olympiasieger Thomas Morgenstern, der in Russland mit den Rängen 4 und 15 ein mäßiges Wochenende absolvierte.

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