Schlieri: "Habe nach wie vor große Ziele"

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Gregor Schlierenzauer führt ein ÖSV-Sextett für die nächsten drei Weltcup-Bewerbe in Polen an.

Nach dem Tourneesieg richtet sich das Augenmerk des 23-Jährigen wieder auf Erfolge und Punkte im Weltcup.

In Wisla am Mittwoch (20.30 Uhr) und in Zakopane am Samstag (16.00/jeweils live ORF eins) hat der Tiroler die Chance, den Finnen Matti Nykänen als erfolgreichsten Weltcup-Teilnehmer zu überflügeln.

Zwei Siege bis zum Rekord

Dazu müsste er freilich zweimal gewinnen. Im Weltcup führt Schlierenzauer 252 Punkte vor dem Deutschen Severin Freund, der am Mittwoch pausiert.

Viel Zeit, seinen jüngsten Erfolg zu genießen, blieb Schlierenzauer nicht. "Das ist das Schöne, aber auch das Traurige am Spitzensport, dass es schnell weitergeht. Ich habe nach wie vor große Ziele", sagte der Weltmeister in Bischofshofen.

Schlierenzauer hält nach elf Konkurrenzen bei fünf Saisonsiegen, zuletzt stand er sechsmal in Serie auf dem Podest.

Kraft statt Fettner

Anstelle des nach einem Sturz angeschlagenen Manuel Fettner wird in Polen der Salzburger Stefan Kraft antreten.

"Ich freue mich, dass ich die Chance bekomme, noch ein paar Mal dabeizusein. Denn da gefällt es mir sehr gut", erklärte der 19-jährige Spitzenreiter des Kontinantalcups nach seinem überraschenden dritten Platz auf seiner Heimschanze in Bischofshofen.

Danach wird er sich auf die Junioren-WM vorbereiten.

Koch lässt aus

Während die Deutschen Freund und Andreas Wellinger erst zum Teambewerb am Freitag (16.30 Uhr) in Zakopane anreisen, lässt Martin Koch die Bewerbe in Polen aus.

Der Kärntner versucht, im Training seine Topform zu finden. Damit sind in Wisla als fix qualifizierte Springer Schlierenzauer, Andreas Kofler und Thomas Morgenstern dabei.

Wolfgang Loitzl und Michael Hayböck mussten sich am Dienstagabend (18.00) wie Kraft erst ihren Startplatz sichern.

Ammann fliegt Adler ein

Simon Ammann nutzte die Reise nach Polen auch, um Flugpraxis zu sammeln.

Der vierfache Olympiasieger, der seit dem Sommer den Flugschein besitzt, lud auch Kollegen wie den Norweger Tom Hilde zum Flug mit einer Propellermaschine von Salzburg nach Wisla ein.

Wegen des Schlechtwetters absolvierte Ammann den Flug aber meist nur als Co-Pilot.

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