"Es ist auch für mich sehr emotional. Speziell nach dem Sturz war es wichtig, dass ich so schnell wie möglich wieder auf die Schanze komme, damit ich gewisse Ängste bekämpfen kann", erinnerte sich Morgenstern.
 
Garmisch sei nicht unbedingt seine Lieblings-Schanze, dennoch sei es vom ersten Sprung weg gut gegangen.
 
"Und es baut sich von Sprung zu Sprung mehr Sicherheit auf. Und jetzt kommen in Innsbruck und Bischofshofen Schanzen, die mir taugen. Es wird eine spannende zweite Tourneehälfte."
 
Morgenstern auf jeden Fall zurfrieden
 
   Nach vier von acht Sprüngen sieht auch er einen Dreikampf. "Für mich ist es ein sehr schönes Gefühl, nach Garmisch-Partenkirchen noch die Chance zu haben, um den Titel mitzuspringen.
 
Aber es ist noch ein ungelegtes Ei, es ist noch die Hälfte zu erledigen", erklärte Morgenstern. Doch er ist schon jetzt sehr zufrieden. "Wie immer die Tournee ausgeht, ich bin schon jetzt sehr erfolgreich."
 
"Schlitzohr" Simon Ammann
 
 Doch man sollte aus ÖSV-Sicht nicht auf das "Schlitzohr" Simon Ammann vergessen. Der vierfache Olympiasieger ist heiß darauf, endlich die ihm noch fehlende Tournee zu gewinnen.
 
"Es war sehr wichtig, dass ich aufs Podest gekommen bin. Hier kommt immer ein Österreicher daher, diesmal waren es zwei", sagte der Schweizer, der sich bewusst ist, dass es gegen die "zwei Thomas" aus Österreich schwer werden wird.
 
Ammann warnte allerdings psychologisch nicht ungeschickt: "Wenn man in der Favoritenrolle ist, dann ist das nicht so einfach, wie man sieht." Denn nach seinem Auftaktsieg in Oberstdorf war er der Top-Favorit gewesen.

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