Iraschko arbeitet intensiv am Comeback

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Daniela Iraschko arbeitet einen Monat nach ihrer schweren Verletzung im linken Knie (Risse von Kreuzband, Außen- und Innenband, Meniskus) intensiv an der Rehabilitation.
 
Die Skisprung-Weltmeisterin muss auf die Titelverteidigung bei der Nordischen Ski-WM im Val di Fiemme verzichten, versucht aber positiv zu denken.
 
"Ich werde wieder komplett hergestellt, hole körperlich wieder auf und komme sicher stärker zurück. Ein halbes Jahr im ganzen Leben ist nicht die Welt", sagte die 29-jährige Steierin bei einem Termin ihres Sponsors GW-Cosmetics am Dienstag in Wien.
 
"Kann jetzt schon Radfahren"
 
Auf dem Weg zurück ist Iraschko dank vielfältiger Unterstützung gut unterwegs.
 
"Die Möglichkeiten, die ich in der Reha habe, haben andere Menschen nicht, ich kann jetzt schon Radfahren", erklärte die Wahl-Tirolerin.
 
"Aber ich muss aufpassen, nicht zu viel zu tun, es ist eine sensible Phase für das Knie. Die Zeit läuft mir jetzt nicht mehr davon."
 
Die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 sind ihre Motivation, dort will sie bei der Premiere des Damen-Skispringens vorne mitmischen.
 
Leerläufe gibt es nicht
 
Leerläufe gibt es bei Iraschko trotz der Wettkampfpause jedenfalls nicht.
 
So denkt die Torhüterin von Wacker Innsbruck in der Frauen-Bundesliga auch daran, die Lehrwartausbildung für Skispringen und den Nachwuchstrainerkurs für Fußball zu absolvieren.
 
Zudem steht bei ihrer Polizei-Ausbildung ein dreimonatiges Praktikum ins Haus. Bei den Titelkämpfen wird sie Teamkollegin Jacqueline Seifriedsberger in Predazzo die Daumen drücken. "Ich vergönne ihr von Herzen eine Medaille."

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