Innauer setzt auf Trio Infernale

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Innauer glaubt an einen ÖSV-Tourneesieger

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Olympiasieger Toni Innauer ist aufgrund der dominanten Vorstellungen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen überzeugt, dass einer seiner Landsleute die Vierschanzen-Tournee für sich entscheiden wird.

"Ich bin zuversichtlich, dass ein Österreicher gewinnen wird. Die Formkurve und Gesamtkapazität sprechen eindeutig dafür", sagte die bei der 60. Auflage als TV-Experte für das ZDF engagierte ÖSV-Skisprunglegende am Montag in Innsbruck.

"Es ist schon so viel passiert"

Im Gespräch mit der APA erinnerte er aber auch daran, dass unvorhersehbare Wetterbedingungen das Gesamtklassement noch durcheinanderbringen könnten.

"Nicht vorhersehbare Größen können natürlich noch eine Rolle spielen, es ist bei der Tournee schon so viel passiert", betonte der 53-jährige Vorarlberger.

Opfer turbulenter Windbedingungen

Innauer spricht aus eigener, leidvoller Erfahrung. 1976 vermochte er die Traditionsserie auch mit drei Tagessiegen nicht zu gewinnen, ausgerechnet auf seiner Heimschanze in Innsbruck wurde er Opfer turbulenter Windbedingungen.

Den Sieg in Innsbruck und auch die Gesamtwertung sicherte sich damals der Deutsche Jochen Danneberg.

Ito sprengt die ÖSV-Phalanx

Ein derartiges Szenario ist diesmal unwahrscheinlich. Als bester Deutscher ist Severin Freund derzeit Gesamt-Fünfter, er hat nach Platz sieben in Garmisch schon mehr als 30 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer.

Vor Freund liegen mit Titelverteidiger Thomas Morgenstern als Viertem und Andreas Kofler als Zweitem zwei weitere ÖSV-Springer. Lediglich der drittplatzierte Japaner Daiki Ito sprengt die rot-weiß-rote Phalanx.

Früher war alles schwieriger

Für Innauer haben es die Springer dieser Tage durch die Wind- und Anlaufkompensationsregel sowie die sich ähnelnden Schanzenprofile leichter als zu seiner Zeit.

"Dadurch wird viel weggepuffert, früher war es viel schwieriger", meinte Innauer und verwies auch auf die nahezu identischen vier Schanzenprofile.

Der Druck des Anpassens auf verschiedene Schanzentypen sei weggefallen. Für Schlierenzauer spreche außerdem, dass er aus vielen, auch negativen Erfahrungen bereits die nötige Routine besitze, ergänzte der Olympiasieger von 1980.

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