Stecher prolongiert ÖSV-Serie

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ÖSV zum fünften Mal in Folge am Podest

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Mario Stecher hat auch im zweiten Weltcup-Bewerb der Nordischen Kombinierer in Liberec für einen österreichischen Podestplatz gesorgt.

Der 34-jährige Steirer belegte am Sonntag hinter dem Japaner Akito Watabe und dem französischen Weltcupspitzenreiter Jason Lamy Chappuis Platz drei.

Für den Wahl-Tiroler war dies der zweite Podestplatz in der Saison. Der nach dem Springen noch vorangelegene Tiroler Christoph Bieler belegte als zweitbester Österreicher Rang sechs.

Freude über Podestplatz

Der am Samstag drittplatzierte Wilhelm Denifl (15.) und Vortagessieger Bernhard Gruber (23./schlechtestes Saisonergebnis) waren diesmal nach zu schwachen Sprungleistungen in der Loipe im Kampf um die Podestränge chancenlos. Stecher lief hingegen nach Platz drei beim Heimrennen in der Ramsau im Dezember zum zweiten Mal in diesem Winter auf das Podest.

"Ich freue mich sehr über diesen dritten Platz. Die letzten Wochen waren hart für mich, weil beim Springen gar nichts geklappt hat. Heute bin ich wesentlich entspannter an die Sache gegangen, habe dann bei meinem Sprung das nötige Glück gehabt und dann klappt es auch", erklärte Stecher, der eine Attacke von Lamy Chappuis kurz vor dem Ziel nicht mehr parieren hatte können.

Bieler mit starkem Langlauf

Der Team-Weltmeister war als Neunter in die Loipe gegangen und sorgte bald danach mit Lamy Chappuis für das Tempo in der Verfolgergruppe. Bieler wurde bald von Watabe (4. nach dem Springen) und wenig später auch von der Gruppe um Stecher überlaufen, verteidigte seinen ersten Top-Ten-Platz seit Mitte Jänner aber knapp vor heranstürmenden Topläufern wie Mikko Kokslien (NOR).

"Endlich wieder ein gutes Resultat. Ich habe seit einiger Zeit meine Probleme mit der Laufform. Aber mit guten Sprungergebnissen ist trotzdem einiges möglich. Die Sprungform ist dafür umso konstanter. Das gute Gefühl aus dem heutigen Weltcup nehme ich gerne mit zum Finale nach Skandinavien", sagte Bieler.

Gruber hatte "mehr erhofft"

Für Gruber ging indes eine Serie von vier Podestplätzen zu Ende. "Nach dem Sieg hab ich mir heute schon mehr erhofft. Aber beim Skispringen geht es schnell, und man ist nicht mehr mit von der Partie. Ich hatte jetzt vier Podestplätze in Folge - gekrönt mit einem Sieg. Heute ist die Serie gerissen, aber in Skandinavien werde ich gerne eine neue eröffnen", meinte der Salzburger.

In der Weltcup-Gesamtwertung machte Watabe mit seinem dritten Saisonsieg etwas Boden auf Spitzenreiter Lamy Chappuis gut. Der Franzose hat bei noch drei ausstehenden Bewerben in Lahti und Oslo aber immer noch komfortabl 183 Punkte Vorsprung.

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