Gruber: "Es war ein geiler Tag"

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Bernhard Gruber ist beim Saisonfinale der nordischen Kombinierer in Oslo am Freitag zum fünften Mal in diesem Winter auf das Podest gesprungen.

Der Salzburger klassierte sich nach einem Sprung von der Normalschanze und dem 10 km-Langlauf 9,6 Sekunden hinter Sieger Akito Watabe und Mikko Kokslien auf Rang drei.

Der Japaner rückte dem im Gesamtweltcup führenden Jason Lamy Chappuis dank eines Start-Ziel-Sieges bis auf 72 Zähler nahe. Der Titelverteidiger aus Frankreich klassierte sich nur auf dem 23. Rang.

Bieler ebenfalls Top Ten

Mit Christoph Bieler kam ein weiterer ÖSV-Athlet als Neunter ebenfalls in die ersten zehn. Mario Stecher wurde 12., Willi Denifl 17.

Am Samstag steht der letzte Bewerb dieser Saison auf dem Programm, wenn die Kombinierer im Mekka des Skisports auf dem Holmenkollen mit zwei Sprüngen und einem Langlauf über 15 km noch einmal zu ihren Wurzeln zurückkehren. Dabei sind nur die besten 30 in der Gesamtwertung startberechtigt.

Lob für taktisches Rennen

Für Österreich sind dies Gruber (4.), Denifl (11.), Stecher (15.) und Bieler (17.). Gruber war bereits nach dem Springen auf dem dritten Rang gelegen.

Im Langlauf blieb er dann bis zuletzt am nach vorne preschenden Norweger Mikko Kokslien dran. Dieser holte sich im Zielsprint den zweiten Rang.

"Es war ein geiler Tag heute für mich. Beim Springen hab ich im Wettkampf den besten Sprung ausgepackt. Das Rennen hat sich für mich perfekt entwickelt. Im Zielsprint hab ich es versucht, Mikko war aber zu stark. Oslo liegt mir einfach. Morgen beim Finale mit zwei Sprüngen und einem 15 Kilometerrennen traue ich mir alles zu", meinte Gruber, der ob seines taktischen Rennens auch Lob von Cheftrainer Bard Jörgen Elden bekam: "Berni hat souverän agiert".

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