Stechers WM-Start nach Operation fraglich

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Die Knie-Operation von Mario Stecher am Donnerstagabend ist nach Angaben seines Arztes gut verlaufen - über dem WM-Start des Kombinierers steht aber ein großes Fragezeichen.

Ob ein Antreten in Val di Fiemme Ende Februar möglich ist, wird sich erst nach dem Heilungsverlauf frühestens in drei Wochen zeigen.

Konzentration auf Therapie

"Ich muss mich konsequent auf die Therapie und einen Aufbau des verletzten Knies konzentrieren, dann sehen wir weiter", meinte Stecher in einer ÖSV-Aussendung.

"Es ist für mich sehr ärgerlich, dass mir das genau in der WM Saison passiert. Ich war gerade in einer super Form und habe mich speziell beim Springen sehr wohl gefühlt. Und dann das bei einem noch dazu sehr guten Trainingssprung ist natürlich doppelt bitter."

Verletzung schwerer, als befürchtet

Stecher zog sich die Verletzung am Mittwoch im Training in Seefeld zu, der 35-Jährige landete nach einem Sprung unsanft und verspürte dabei einen Stich im bereits mehrmals operierten rechten Knie.

Wie Arzt Gernot Sperner mitteilte, erwies sich die Verletzung dann schlimmer als zunächst befürchtet. "Die Verletzung war doch etwas schlimmer als Anfangs erhofft. Deshalb kann erst in circa drei Wochen genau gesagt werden, ob ein Start bei der WM möglich sein wird, wie lange Mario Stecher pausieren muss", sagte der Mediziner nach dem Eingriff im Innsbrucker Sanatorium Kettenbrücke.

WM ab 22. Februar

Stecher wurde am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen, der Steirer wollte sogleich mit der Physiotherapie beginnen.

Die nordischen Weltmeisterschaften in Val die Fiemme finden von 22. Februar bis 2. März statt.

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