Daumenprobleme

Bernhard Gruber und Christoph Bieler plagten sich zuletzt beide mit einer Daumenverletzung herum, ersterer aufgrund eines Unfalles mit den Skirollern, letzterer blieb bei einem Stufenlauf im Stiegengeländer hängen.

Nichtsdestotrotz sind sie guter Dinge. "Ich hatte Spaß beim Sommer-GP. Es taugt mir, mit den Rollern rumzufetzen", so Gruber, für den ebenfalls ganz klar die Olympischen Spiele im Fokus der Saison stehen. "Ich war bisher einmal bei Olympischen Spielen aktiv dabei und möchte die Zeit nicht missen. Daher möchte ich das noch einmal erleben", freut er sich auf die Zeit in Sotschi. Der Gesamtweltcup ist hingegen kein klar deklariertes Ziel: "Das wird sich ergeben. Wenn ich gut in die Saison starte, ist der Weltcup sicher etwas, das ich mitnehmen könnte".

Aus Fehlern gelernt

Doppelstaatsmeister Bieler ist trotz des lädierten Daumens sehr zufrieden mit seiner Vorbereitung und trainiert heuer nach dem Motto "Qualität statt Quantität".

"Die Sprünge waren von Beginn an auf einem sehr hohen Level. Ich mache weniger, dafür qualitativ gute Sprünge – bisher circa 150", beschreibt er seine neue Taktik, die bisher "voll aufgegangen" sei. "Ich will nicht im Ermüdungszustand zu den Weltcups kommen", muss er sich zügeln, um nicht überzutrainieren, wie so oft in den letzten Jahren geschehen.

Nebenbei hat der Familienvater, der nicht aufgrund eines Großereignisses, sondern der Freude am Sport weitermacht, entgegen vieler Ratschläge vor der Olympiasaison auch noch sein Haus umgebaut.

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