ÖSV-Kombinierer auf Rang drei

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ÖSV-Kombinierer mit Rang drei zufrieden

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Österreichs Kombinierer-Mannschaft ist beim Team-Weltcupbewerb am Sonntag in Sotschi an der dritten Stelle gelandet.

Auf den Sieger Deutschland fehlten Bernhard Gruber, Tomaz Druml, Lukas Klapfer und Wilhelm Denifl 9,3 Sekunden, die zweitplatzierten Franzosen waren um 6,6 Sekunden schneller als das ÖSV-Quartett.

Führung durch Gruber

Gruber, Sieger des Einzel-Bewerbs am Samstag, ging als Zweiter mit vier Sekunden Rückstand auf die Deutschen in den 4-x-5-Kilometer-Langlauf im Olympia-2014-Austragungsort.

Der Salzburger übergab knapp vor Deutschland und Frankreich als Erster an Druml, der wiederum als Zweiter von Klapfer abgelöst wurde.

Klapfer verlor danach etwas den Anschluss und schickte Denifl als Drittplatzierter 14,3 Sekunden hinter Deutschland ins Rennen. Der Tiroler kämpfte sich zwar wieder an Eric Frenzel und Jason Lamy Chappuis heran, musste den beiden Top-Läufern im Gesamtweltcup aber schließlich doch den Vortritt lassen.

Klapfer und Gruber nicht dabei

Die nächsten beiden Weltcup-Bewerbe steigen am kommenden Wochenende in der kasachischen Stadt Almaty. Klapfer und Gruber treten am Montag die Heimreise an und lassen die Bewerbe aus, um sich auf die WM vorzubereiten.

Dafür werden Christoph Bieler und Franz-Josef Rehrl in Kasachstan zum Team stoßen. Denifl und Druml reisen am Mittwoch von Sotschi nach Almaty weiter.

Stimmen:

Bernhard Gruber: "Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, dass wir ganz oben am Podium stehen, das hat man heute offensichtlich gesehen. Wenn wir es schaffen, diese in den Griff zu bekommen, sind wir sicherlich ganz vorne dabei."

Wilhelm Denifl: "Für mich ist es einfach schön, in so einem Team zu starten. Der Zusammenhalt ist enorm gut und das konnten wir heute zu 100 Prozent auf die Loipe und auf die Schanze übertragen. Wenn wir so weiterarbeiten, reicht es dann vielleicht einmal für ganz oben."

Tomas Druml: "Ich war zwar sehr nervös, konnte mich aber dann doch auf meine Aufgabe konzentrieren und sowohl im Springen als auch auf der Loipe eine gute Leistung zeigen."

Lukas Klapfer: "Vielleicht hätten wir taktisch im Langlaufrennen das ein oder andere noch besser machen können, aber das sind nur mehr Feinheiten.“

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