Gruber gewinnt die Olympia-Generalprobe in Sotschi

Aufmacherbild
 

Die österreichischen Kombinierer haben der Olympiageneralprobe in Sotschi einen rot-weiß-roten Stempel aufgedrückt.

Bernhard Gruber holte am Samstag am Schauplatz der Winterspiele 2014 den ersten Weltcup-Saisonsieg für das ÖSV-Team, Wilhelm Denifl wurde hinter dem Deutschen Eric Frenzel Dritter.

Für Gruber war es der insgesamt vierte Weltcupsieg.

Frenzels Serie gerissen

Der 30-jährige Salzburger setzte sich auf der Schlussrunde des 10-km-Langlaufabschnitts von seinen Verfolgern ab und gewann 14,1 Sekunden vor dem zuletzt viermal en suite siegreichen Weltcupführenden Frenzel und 15,5 vor Denifl.

Der Tiroler setzte sich im Sprint knapp vor dem Japaner Taihei Kato durch. Gruber war als Zweiter des Springens 20 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Mario Seidl in die Loipe gegangen.

Gemeinsam mit den kurz hinter ihm gestarteten Jason Lamy Chappuis, Denifl, Frenzel und Kato überholte er den schließlich zwölftplatzierten Seidl aber bald. Das Quintett lief fortan an der Spitze.

Optimales Material

Auf den letzten beiden Kilometern setzte sich das offensichtlich mit optimalem Material ausgestattete ÖSV-Duo etwas ab. Am Schlussanstieg lancierte Gruber dann die entscheidende Attacke und lief danach ungefährdet zu seinem ersten Sieg seit 25. Februar des Vorjahres in Liberec.

Frenzel verhinderte im Finish noch den möglichen ÖSV-Doppelsieg, indem er Denifl überholte. Gruber hatte das Podest zuletzt in Seefeld und Klingenthal dreimal knapp verpasst.

In Sotschi holte er aber souverän seinen insgesamt dritten Stockerlplatz des Winters, der den Olympiabronzemedaillengewinner von Vancouver auch in der Gesamtwertung hinter Frenzel und Pokaltitelverteidiger Lamy Chappuis auf Platz drei brachte. Denifl war schon vor einer Woche in Klingenthal Dritter gewesen.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen