In der Loipe eingeholt

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Frenzel gewinnt Seefeld-Kombi

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Auch die optimale Startposition Bernhard Grubers im Langlauf hat nicht für einen Podestplatz im Weltcup der Nordischen Kombination in Seefeld gereicht.

Der 30-jährige Salzburger musste sich am Samstag als Nummer eins im Springen mit dem neunten Platz (+39,2 Sekunden) begnügen.

Damit war der Olympia-Dritte der bestplatzierte Österreicher. Den Sieg sicherte sich der deutsche Weltmeister Eric Frenzel.

Gruber: "Bin es zu schnell angegangen"

Der 24-Jährige feierte nach dem sechsten Platz im Springen mit 20,1 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Magnus Moan und 20,8 auf seinen Landsmann Tino Edelmann seinen vierten Weltcupsieg.

"Das war zäh", ächzte Gruber im Ziel des 10-km-Laufs, den er die erste Hälfte solo an der Spitze absolviert hatte.

"Da bin ich es etwas zu schnell angegangen, ich war übermotiviert", erklärte der 30-jährige Gasteiner. Er wurde bald nach Beginn der dritten Runde von drei Verfolgern eingeholt.

Magenkrämpfe verhindern bessere Platzierung

Während sich Frenzel in einem Anstieg scheinbar mühelos absetzte, vermochte Gruber im Finish nicht mehr zuzulegen.

"Ich habe Magenkrämpfe bekommen, das ist mir noch nie passiert. Und in der vierten Runde haben mich die Kräfte verlassen", sagte er. Auf den Dritten fehlten ihm am Ende 18,2 Sekunden.

Immerhin schaffte der zweifache Team-Weltmeister auch im siebenten Saisonbewerb eine Platzierung unter den ersten elf.

Den dritten Gesamtrang musste Gruber allerdings an den nun 43 Punkte voranliegenden Frenzel abgeben. Um das Gelbe Trikot wird im zweiten Bewerb am Sonntag (12.30/15.00) ein Duell zwischen zwei früheren Seefeld-Siegern entbrennen.

Lamy Chappuis nur 15.

Moan rückte in der Gesamtwertung dem führenden Franzosen Jason Lamy Chappuis bis auf 43 Punkte nahe.

Der Olympiasieger und Pokalverteidiger musste sich als 26. des Springens mit dem 15. Platz (+1:23,4) begnügen und landete damit erstmals im WM-Winter nicht unter den besten sechs.

Während die Norweger mit drei Mann unter den ersten sieben aufzeigten (Moan 2., Mikko Kokslien 4., Jörgen Graabak 7.), vermochten die Österreicher den Heimvorteil nicht zu nützen.

Nach dem Springen waren neben Gruber auch Wilhelm Denifl als Vierter und Christoph Bieler als Siebenter gut platziert, sie fielen aber noch auf die Ränge 19 bzw. sogar 40 zurück. Weltcup-Punkte gab es außerdem nur noch für Tobias Kammerlander (28.).

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