Frenzel erneut Gesamtweltcup-Sieger

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Der Deutsche Eric Frenzel hat sich zum zweiten Mal in Folge die Trophäe für den Gesamtsieg im Weltcup der Nordischen Kombination gesichert.

Der Normalschanzen-Olympiasieger von Sotschi steht nach seinem dritten Rang am Freitag in Lahti (Finnland) vorzeitig erneut als Gewinner fest, bei 332 Punkten Vorsprung ist er in den restlichen drei Bewerben nicht mehr einzuholen.

Den Tagessieg sicherte sich sein Landsmann Johannes Rydzek, er sorgte mit 7,0 Sekunden Vorsprung auf den Japaner Akito Watabe, den Gesamt-Zweiten, bereits für den achten deutschen Saisonerfolg. Der Tiroler Christoph Bieler wurde Fünfter (46,7 zurück). Der Olympia-Dritte mit dem Team hatte nach dem dritten Rang im Springen bis kurz vor dem Ziel des 10-km-Langlaufs mit einer vierköpfigen Verfolgergruppe hinter Rydzek mitgehalten, durch einen unverschuldeten Sturz hatte er etwas den Anschluss verloren.

Bieler sehr zufrieden

"Ich bin überglücklich", meinte Bieler, der nach der Rückreise aus Sotschi erkrankt war, sich aber wenige Tage später in starker Form präsentierte. "Ich hatte einen extrem guten Sprungwettkampf und gute Beine. Vor allem die Performance auf der Loipe stimmt mich positiv", meinte der 36-Jährige.

Bielers Landsmann Wilhelm Denifl, der Beste im Springen, büßte hingegen seine gute Position ein und landete an der 13. Stelle (1:17,8).

"Springerisch bin ich super drauf, aber heute hat es auf der Loipe noch weit gefehlt. Ich fühle mich auch nicht hundertprozentig fit", sagte der Stubaier, der dies aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte.

Bestes Weltcup-Resultat

Zweitbester Österreicher war der Vorarlberger Sepp Schneider als Achter (1:06,0). Er verbesserte sich 13 Monate nach seinem dritten Kreuzbandriss in der Loipe um elf Plätze und erreichte sein bisher bestes Weltcup-Resultat.

"Es ist einfach unglaublich, dass ich so gut mithalten konnte. Ich habe schon nach dem super Sprungdurchgang gespürt, dass da eine Top-Ten Platzierung durchaus drinnen ist. Dass es dann auf der Loipe so gut gegangen ist und ich einige Weltklasse Athleten hinter mir gelassen habe, ist einfach nur super", freute sich der 22-Jährige.

Bernhard Gruber hatte aus gesundheitlichen Gründen auf ein Antreten verzichtet.

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