Vier Top-15-Plätze zum Weltcup-Auftakt in Östersund

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Österreichs Biathleten haben sich im ersten Rennen des neuen Weltcup-Winters stark präsentiert.

Dominik Landertinger lief am Mittwoch in Östersund im 20-Kilometer-Einzelbewerb mit zwei Strafminuten auf Rang vier, Christoph Sumann (2 Strafminuten) wurde Sechster.

Für Daniel Mesotitsch (1) und Simon Eder (1) reichte es zu den Plätzen 12 und 15.

Sieg an Franzosen

Der Sieg ging an den Franzosen Martin Fourcade (1), der sich 1:54,3 Minuten vor dem Tschechen Michal Slesingr (1), 1:54,5 vor dem Deutschen Simon Schempp (1) und 1:57,4 vor Landertinger durchsetzte.

Einen möglichen Erfolg vergab Landertinger im letzten Schießen, als er sich seine zwei Strafminuten einhandelte.

"Die letze Serie hat eigentlich gepasst. Ich habe meinen Rhythmus durchgezogen. Fehler sind einfach Berufsrisiko", erklärte der 23-jährige Tiroler, der trotz des knapp verpassten Stockerlplatzes nicht unglücklich war.

"Brutal hartes Rennen"

"Es war ein brutal hartes Rennen, aber ich bin voll zufrieden. Im letzten Jahr bin ich hier ja nicht einmal ins Ziel gekommen."

Sumann produzierte im zweiten Schießen seine einzigen zwei Fehler, womit am Ende Rang sechs zu Buche stand.

"Ich habe von Anfang an ein tolles Rennen erwischt, ein super Tempo auf der Loipe und einen guten Rhythmus beim Schießen. Speziell beim Stehend-Schießen war ich sehr ruhig, vielleicht sogar zu ruhig.

Für die letzte Runde fehlt mir noch die Form, aber es lief besser als erwartet", resümierte der Steirer.

"Krampf in den Beinen"

Mesotitsch präsentierte sich am Schießstand mit nur einem Fehler stark, hatte aber mit körperlichen Problemen zu kämpfen.

"Ab der dritten Runde hatte ich einen Krampf in den Beinen und konnte danach in der Loipe nicht mehr voll gehen."

Etwas enttäuscht zeigte sich Eder von Platz 15, schließlich vergab der Salzburger eine mögliche Top-Ten-Platzierung, weil er beim Zieleinlauf die falsche Bahn erwischte und wieder umkehren musste.

"Ich war am Schluss einfach blau, habe nichts mehr gesehen. Das hat mir sicher 20 Sekunden gekostet. Mit der Leistung bin ich aber zufrieden."

Gösweiner zufrieden

Auch Cheftrainer Reinhard Gösweiner zog eine positive Bilanz. "Es war ein Auftakt, wie man ihn sich als Trainer nur wünschen kann. Mannschaftlich gesehen war es super.

Jetzt wissen wir ungefähr, wo wir stehen. Natürlich ist es schade, dass Sumann und Landertinger je ein schlechtes Schießen erwischt haben.

Aber man kann keinem einen Vorwurf machen. Das ist Biathlon", betonte der Coach.

Seiner Truppe gelang damit die "Versöhnung" mit Östersund. Im Vorjahr hatten sich die Österreicher im schwedischen Wintersport-Ort eine Trinkwasser-Vergiftung zugezogen, die sich gravierend auf die weitere Saison auswirken sollte.

Die nächste Chance für Spitzenplätze gibt es für die Herren am Freitag im Sprint-Bewerb. Die Damen starten am Donnerstag mit dem Einzelrennen in die neue Saison.

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