Youngster rettet ÖSV-Biathleten

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Grossegger mit bestem Weltcup-Ergebnis

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Sven Grossegger hat am Freitag ein Versprechen für die Zukunft abgegeben.

Der 24-jährige Salzburger landete beim Biathlon-Weltcup in Östersund überraschend auf dem zehnten Rang.

Grossegger war damit nicht nur bester Österreicher, sondern sorgte für seinen ersten Top-Ten-Platz im Weltcup überhaupt.

Den Sieg holte der Schwede Carl Johan Bergman vor den Norwegern Tarjei Bö (+ 7,6 Sek.) und Emil Hegle Svendsen (13,0).

"Einfach unbeschreiblich"

Grossegger schwärmte nach seinem bisher besten Weltcup-Auftritt: "Die Freude über das Ergebnis ist einfach unbeschreiblich."

Dabei habe der Saalfeldner bei den schnellen Abfahrten zweimal nur knapp einen Sturz verhindern können, erzählte er danach. "Heute war es ziemlich eisig, aber genau das taugt mir. Am Schießstand habe ich heute sehr konzentriert gearbeitet."

Mit letzter Kraft hatte Grossegger sich ins Ziel gekämpft, und es hatte sich doppelt ausgezahlt, denn der Norweger Lars Berger lag nur um eine Zehntel hinter dem Österreicher.

Auf Sieger Bergmann fehlten dem besten ÖSV-Skijäger 51,1 Sekunden.

Eder verpasst Punkteränge

Mit Fritz Pinter (19.), Christoph Sumann (21.), Daniel Mesotitsch (24.) und Dominik Landertinger (25.) landeten zwar vier weitere ÖSV-Skijäger in den Top 25, doch das war freilich nicht für alle das Wunsch-Resultat.

Simon Eder landete als 38. auch noch in den Punkterängen. Damit kann ein ÖSV-Sextett am Sonntag in das Verfolgungsrennen gehen.

"Überform ist noch nicht da"

"Beim letzten Schuss ein Fehler tut natürlich weh, aber Nachjammern nützt nichts. Auf der Loipe konnte ich heute endlich eine ansprechende Leistung zeigen. Ich denke, darauf kann man aufbauen", resümierte Pinter.

Auch Sumann hatte Probleme auf dem Schießstand. "Ich hatte beim ersten Schießen ein kleines Missgeschick, wo ich mir auch eine Patrone rausrepetiert habe. Diesen Rückstand kann man auf der Loipe einfach nicht aufholen. Dafür sind die da vorne im Moment einfach zu stark. Meine heutige Laufleistung war passabel. Die Überform ist aber noch nicht da."

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