ÖSV im Sprint leicht verbessert

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Österreichs Biathleten haben sich am Samstag beim Weltcup in Oberhof nicht so richtig für das schwache Abschneiden vom Vortag bei Staffelrang elf rehabilitiert.

Beim Sprint-Sieg des Russen Dmitri Malischko durfte nur der achtplatzierte Julian Eberhard positiv bilanzieren, recht gut war Simon Eder als 15. Dominik Landertinger (45.) und Fritz Pinter (65.) enttäuschten beim Schießen, Tobias Eberhard (53.) in der Loipe.

Julian Eberhard leistete sich im 10-km-Rennen nur im Liegendschießen einen Fehler und kam so mit lediglich 30,4 Sekunden Rückstand auf Weltcup-Premierensieger Malischko zu seinem ebenfalls bisher besten Weltcup-Ergebnis.

"So macht Biathlon Spaß"

"Ich bin natürlich froh, dass es bei mir so gut geklappt hat", erklärte der Salzburger. "Am Schießstand haben heute faire Bedingungen geherrscht. So macht Biathlon Spaß."

Eder war beim ersten Schießen fehlerfrei geblieben und im absoluten Spitzenfeld gelegen, ein Fehler im Stehend-Schießen kostete ihm aber einen Top-Ten-Platz.

Schwächen am Schießstand und in der Lopie

"Da haben die Füße schon leicht gezittert", meinte der als Elfter nun bestplatzierte Österrreicher im Gesamt-Weltcup. "Insgesamt hatte ich etwas schwere Beine. Trotzdem danke an das Serviceteam, ich hatte Super-Material."

Landertinger ließ erneut im Schießen aus, Tobias Eberhard zu viel Zeit beim Laufen liegen. Ausgerechnet Pinter als der in der Staffel im Schießen bester ÖSV-Athlet verfehlte fünf Scheiben.

Damit schaffte er es als einziger Österreicher nicht in die Verfolgung (Sonntag, 15.35 Uhr).

Russen überragend

Mit vier in den Top sechs waren die Russen überragend.

Der Norweger Tarjei Boe kam bei seinem Debüt in dieser Weltcup-Saison in einer sehr eng verlaufenden Konkurrenz mit 1:14,7 Minuten Rückstand nur auf Rang 25.

Der mehrfache Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger von 2011 hatte sich in der Saisonvorbereitung mit langwierigen Atemwegsproblemen herumgeschlagen und deshalb die ersten drei Stationen verpasst.

ÖSV-Damen gut

In der Damen-Verfolgung (13.10) sind sowohl Iris Schwabl (26.) als auch Romana Schrempf (38.) dabei.

Den Sieg holte sich die Deutsche Miriam Gössner dank überragender Laufleistung.

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