Neuner gewinnt ihren letzten Karriere-Sprint

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Der deutsche Biathlon-Star Magdalena Neuner ist auf dem besten Weg, sich das schönste Abschiedsgeschenk zu machen.

Die Rekordweltmeisterin feierte am Freitag beim Weltcup-Finale in Khanty Mansyisk in ihrem letzten Sprintrennen den 34. Einzelsieg ihrer Karriere.

Vor den letzten beiden Saison-Rennen, zugleich den letzten beiden Wettkämpfen ihrer Sportkarriere, hat die 25-Jährige im Kampf um den Gesamtweltcup 67 Punkte Vorsprung vor ihrer weißrussischen Rivalin Darya Domracheva.

Große Kristallkugel als letztes Ziel

Neuner siegt die 25-Jährige trotz zweier Fehlschüsse in 22:11,5 vor der fehlerlosen Ukrainerin Vita Semerenko (+3,2) und Domracheva (+16,2).

"Ich will zum Abschluss meiner letzten Saison die große Kristallkugel als Andenken mit nach Hause nehmen", bekräftigte Doppel-Olympiasiegerin Neuner einmal mehr.

Sollte Deutschlands Sportlerin des Jahres den Verfolgungswettkampf am Samstag (13.45 Uhr) sowie den Massenstart am Sonntag (12.45 Uhr) ähnlich gut überstehen, hätte sie die Große Kristallkugel nach 2008 und 2010 zum dritten Mal gewonnen.

ÖSV-Athletinnen abgeschlagen

Für einen Weltcup-Sieg gibt es 60 Punkte, die beiden schwächsten Ergebnisse der Saison werden am Sonntag gestrichen.

Die Steirerin Iris Waldhuber blieb als eine von nur sieben Teilnehmerinnen ohne Schießfehler, kam aber trotzdem nicht über Rang 48 hinaus.

Ihre Teamkollegin Ramona Düringer wurde 59. und Letzte.

Fourcade baut Weltcupführung aus

Der Franzose Martin Fourcade hat am Freitag den letzten Herren-Sprint der Biathlon-Weltcup-Saison gewonnen.

Der dreifache Weltmeister siegte ohne Schießfehler 5,3 Sekunden vor dem Deutschen Arnd Peiffer. Mit seinem siebenten Saisonerfolg baute Fourcade seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus, denn sein norwegischer Rivale Emil Hegle Svendsen musste sich mit Rang fünf begnügen.

Nächste ÖSV-Niederlage

Das ÖSV-Team musste zum Auftakt des Russland-Wochenendes eine bittere Niederlage einstecken.

Dominik Landertinger und Friedrich Pinter landeten mit je zwei Fehlschüssen als beste Österreicher auf den Rängen 35 und 38. Christoph Sumann (62.), Daniel Mesotitsch (65.), Tobias Eberhard (68.) und Sven Grossegger (71.) verpassten mit je drei Strafrunden die Qualifikation für den Verfolgungswettkampf am Samstag (11.30 Uhr).

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