Mesotitsch mit gelungenem Comeback

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Daniel Mesotitsch hat am Freitag beim Biathlon-Sprint eine erfolgreiche Rückkehr in den Weltcup gefeiert.

Der Kärntner, der zuletzt nur im IBU-Cup eingesetzt worden war, blieb im 10-km-Bewerb ohne Schussfehler und landete 42,3 Sekunden hinter dem Sieger als bester ÖSV-Athlet auf dem guten achten Rang.

Exakt fünf Sekunden dahinter kam Fritz Pinter (1 Fehlschuss) als Neunter ins Ziel.

Shipulin siegt

Der Sieg ging an den Russen Anton Schipulin in fehlerfreien 22:45,8 Minuten vor Emil Hegle Svendsen (NOR/+ 12,8 Sek./1 Strafrunde).

Für Mesotitsch bedeutete die Rückkehr an seine Lieblingsstätte, wo er zwei seiner drei Weltcupsiege gefeiert hatte, ein gelungenes Comeback im Weltcup.

Kompliment ans Serviceteam

"Zuerst Kompliment an die Serviceleute, ich hatte wirklich super Material. Mit dem Schießen und der Platzierung bin ich sehr zufrieden, mit dem Laufen nicht ganz", meinte der 36-jährige Kärntner auch selbstkritisch.

Er habe noch etwas Reisestress von den vergangenen IBU-Cup-Rennen in Russland gespürt.

"Nach Antholz fahre ich immer wieder gerne. Dieser Schießstand und die Strecke liegen mir einfach. Ich freue mich auf morgen und werde voll angreifen", erklärte er im Hinblick auf das Verfolgungsrennen am Samstag (15.15 Uhr).

Alle ÖSB-Athleten im Verfolger dabei

Auch der neuntplatzierte Fritz Pinter war zufrieden: "Ich habe mich nicht ganz so spritzig gefühlt wie zuletzt, habe aber voll gekämpft." Pinter führte das Feld nach dem Liegend-Schießen sogar an.

"Im Hinblick auf die WM war es wichtig zu zeigen, dass ich es auch im Sprint kann. Mit dem guten Schießergebnis habe ich Selbstvertrauen getankt und mir eine gute Ausgangsposition für morgen geschaffen."

Dominik Landertinger (17.) jammerte "einem Fehler zu viel" nach und war vor allem mit der letzten Runde angetan. Mit Simon Eder (33.) und Julian Eberhard (38.) haben sich alle fünf Österreich für das Verfolgungsrennen qualifiziert.

Mit vier Fehlern stehend verschoss Eberhard eine deutlich bessere Ausgangsposition.

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