Landertinger verpasst Podest nach Aufholjagd knapp

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Dominik Landertinger hat eine Woche vor dem Heim-Weltcup in Hochfilzen aufhorchen lassen.

Der 26-jährige gebürtige Oberösterreicher verbesserte sich am Sonntag in Östersund nach seinem einzigen Fehler im letzten Schießen noch vom achten auf den fünften Platz - und verpasste Rang drei nur um 0,5 Sekunden.

Der Sieg im 12,5 km-Verfolgungsrennen ging an den Franzosen Martin Fourcade.

Von Rang 30 fast auf das Podest

Landertinger zeigte die bisher beste Saisonleistung der ÖSV-Skijäger. Der Olympia-Zweite im Sprint von Sotschi hätte nach einem neuerlich tollen Finish nach dem letzten Schießen beinahe noch den ersten Podestplatz in der noch jungen Weltcup-Saison geholt.

Und das nach Rang 30 im Sprint. Am Ende siegte Fourcade trotz vier Strafrunden nach 33:54,9 Min. zehn Sekunden vor Anton Schipulin (RUS/1 Strafrunde).

Der drittplatzierte Emil Hegle Svendsen (NOR/+26,2/2) lag nur eine halbe Sekunde vor Landertinger (1 Strafrunde). Dazwischen setzte sich der Slowene Jakov Fak nach einer Fotofinish-Entscheidung noch vor dem Österreicher durch.

"Die Laufform stimmt"

"Ich musste heute alles auf eine Karte setzen und voll riskieren. Das ist mir aufgegangen", freute sich Landertinger.

"Ich habe mich im Rennen ähnlich gut gefühlt wie bei der Mixed-Staffel. Die Laufform stimmt. Die Lücken während des Rennens musste ich meist alleine zulaufen, deshalb hat mir dann im Zielsprint auch das letzte Eitzerl an Kraft gefehlt. Ich bin aber natürlich voll zufrieden."

Simon Eder, der bis zum ersten Stehend-Anschlag im Spitzenfeld lag, landete nach insgesamt fünf Fehlern als zweitbester Österreicher auf Rang 24, unmittelbar vor seinem Teamkollegen Daniel Mesotitsch (1 Fehler). Einen Weltcuppunkt gab es auch für David Komatz (40./3 Fehler).

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