Die Rückkehr des "Königs"

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"König Ole" zurück am Thron, Sumann starker Sechster

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Christoph Sumann hat auf der letzten Biathlon-Weltcup-Station vor der WM in den Kreis der Elite zurückgefunden.

Nach dem achten Platz im Sprint verbesserte sich der Steirer am Sonntag in Kontiolahti in der 12,5-km-Verfolgung an die sechste Stelle, mit zwei Strafrunden hatte er 38,9 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Ole Einar Björndalen.

Der norwegische Biathlon-"König" gewann mit 38 Jahren zum 93. Mal im Weltcup, zudem triumphierte er einmal bei den Langläufern.

Erster Sieg seit Dezember 2010

Björndalen, der Vierte des Sprints, feierte trotz zweier Strafrunden den ersten Erfolg seit Dezember 2010. Er setzte sich 13,8 Sekunden vor dem Sprintsieger und Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade (FRA/3 Strafrunden) und 22,7 vor dem Russen Dmitry Malyshko (2) durch.

Sein Landsmann Emil Hegle Svendsen und Fourcade hatten beim letzten Stehend-Schießen im vermeintlichen Duell um den Sieg mit drei bzw. zwei Fehlschüssen ihre Siegchance vertan.

Aufwärtstrend bei Sumann bestätigt

Sumann verzeichnete bei den zwei Stehend-Schießen je einen Fehler und kam knapp hinter Svendsen und dem Russen Jewgenij Garanitschew ins Ziel. Der 36-jährige bestätigte damit seinen Aufwärtstrend, der gerade zu rechten Zeit vor der WM ab 1. März in Ruhpolding kommt.

"Ich fühle mich im Moment super und merke, dass es körperlich bergauf geht. Leider konnte ich selten im Windschatten laufen, das hat ein wenig zusätzliche Kraft gekostet, die mir ganz am Ende gefehlt hat", sagte der Olympia-Zweite, der sein bestes Saisonresultat einstellte.

"Ich habe auch am Schießstand sauber gearbeitet. Die Fehler waren wieder sehr knapp, ich bin mit dem Rennen und dem Ergebnis voll zufrieden."

Mäkäräinen beschenkte Fans

Kaisa Mäkäräinen schenket den finnischen Biathlon-Fans zum Abschluss der Bewerbe in Kontiolahti einen Heimsieg.

Die Gesamtweltcup-Siegerin des Vorjahres triumphierte in der Verfolgung . Mäkäräinen musste nur eine Strafrunde drehen und behielt beim letzten Schießen gegen Magdalena Neuner die Nerven.

Die Deutsche fabrizierte dabei zwei Fehler und landete 35,9 Sekunden hinter der Finnin auf Platz zwei. Das Podest komplettierte Darya Domracheva (BLR), die wie Neuner insgesamt vier Strafrunden drehen musste.

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