Das kleine Pflänzchen braucht Zeit

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Der neue ÖSV-Cheftrainer Remo Krug tritt vor dem Heimweltcup in Hochfilzen auf die Euphoriebremse.

Mit dem starken Saisonauftakt sei zwar ein guter Anfang gemacht worden, das Erfolgs-"Pflänzchen" müsse aber weiter behutsam gepflegt werden, betonte der Deutsche vor dem Sprintbewerb der Herren am Freitag (11.30 Uhr).

Wachsendes Pflänzchen

"Wir haben gesehen, wir sind auf dem richtigen Weg, aber wir dürfen nicht locker lassen. Die Entwicklung ist noch nicht am Ende. Das ist jetzt so eine Pflanze, die langsam wächst, aber sie muss natürlich auch weiter gegossen werden", meinte Krug am Donnerstag nach dem Abschlusstraining unter heftigem Schneefall.

Ganzjähriges, hartes, ehrliches Training sei dabei unerlässlich, bekräftigte er.

Ball flach halten

Zwei Podestplätze durch Dominik Landertinger und Christoph Sumann sowie zwei sechste Ränge von Simon Eder und Fritz Pinter hatten dem 50-Jährigen einen unerwartet starken Einstand beschert.

Davon, dass es in dieser Tonart weitergeht, sei aber nicht automatisch auszugehen.

"Man sollte die Erwartungen jetzt nicht zu hoch schrauben. Wichtig war, dass wir mannschaftlich kompakt aufgetreten sind, das hat mich am meisten gefreut", erklärte Krug.

Grundlage ist gelegt

Die geschlossene Mannschaftsleistung zeige, dass in der Vorbereitung "zumindest ein paar Sachen" richtig gemacht worden sind, meinte Krug mit einem Lächeln.

Es werde sich aber erst zeigen, wie sich die Leistungskurve entwickelt. "Wir haben die Grundlagen gelegt, jetzt werden wir sehen, wie weit das reicht", so Krug.

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