Laura Dahlmeier (GER), 20 Jahre

Bereits als Siebenjährige versuchte sich die Tochter zweier Mountainbike-Fahrer im Biathlon, gleichzeitig aber auch im alpinen Skisport. Wofür sie sich nach zwei Jahren letztendlich entschied, ist inzwischen bekannt. Bei der Junioren-WM in Obertilliach war die Deutsche Anfang des Jahres die große Abräumerin: Mit drei Titeln und einem zweiten Platz war sie die erfolgreichste Teilnehmerin. Aus diesem Grund durfte sie eine Woche später in der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto starten - gleichzeitig war dies ihr Weltcup-Debüt -, zeigte keine Nerven und übergab fehlerfrei an dritter Position liegend. Anschließend bestritt sie in Oslo ihr erstes Einzelrennen im Weltcup und belegte gleich Rang sieben im Sprint sowie Rang zehn in der Verfolgung.

Nachdem sie sich bereits in Hochfilzen die Norm für die Olympischen Spiele sicherte, erzielte die Deutsche in der aktuellen Saison mit Platz fünf in Annecy in der Verfolgung ihr bislang bestes Einzelergebnis und durfte sich erneut über einen Sieg mit der Staffel freuen. Am letzten Wochenende des Jahres triumphierte Dahlmeier, die im letzten Jahr noch im C-Kader aktiv war, gemeinsam mit Florian Graf beim Show-Biathlon-Event auf Schalke vor 40.000 Zuschauern. "Es war der Wahnsinn. So etwas habe ich noch nie erlebt", beschrieb die 20-Jährige, die vom Weltverband als beste Nachwuchs-Biathletin des vergangenen Winters ausgezeichnet wurde, die einmalige Atmosphäre.

Lisa Hauser (AUT), 20 Jahre

Die Österreicherin blieb bei ihrer Einzel-Weltcup-Premiere in Annecy fehlerfrei und sammelte als 33. auf Anhieb Weltcup-Punkte. "Eine spannende Woche geht leider zu Ende. Mit einer tadellosen Schussleistung und gutem Laufen kann ich mit meiner Performance mehr als zufrieden sein und erreichte im Sprint sogar meine ersten Weltcuppunkte", beschrieb Hauser auf ihrer Homepage ihren Auftritt in Frankreich. "Ich bin sehr glücklich über mein erstes vollständiges Weltcupwochenende und freue mich jetzt schon auf zuhause, dann heißt es entspannen und regenerieren", so die Tirolerin.

Die frühere Langläuferin und nunmehrige "Vollblut-Biathletin" (im LAOLA1-Interview) stand bei den Junioren-Weltmeisterschaften zu Beginn dieses Jahres als Zweite (im Einzel) und Dritte (im Sprint) zweimal auf dem Podest und war bereits mehrfach mit der Staffel im Weltcup im Einsatz - unter anderem beim neunten Platz in Antholz (ÖSV-Rekord!).

Henriette Werner

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