Krise? "Kein Glück"

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Krise? "Das Glück war nicht auf unserer Seite"

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Im ersten Teil des Biathlon-Doppelpacks von Hochfilzen haben die rot-weiß-roten Skijäger am vergangenen Wochenende ihre hochgesteckten Ziele nicht erreicht.

Doch im zweiten Teil, den Ersatzrennen für die in Annecy/Le Grand Bornand (FRA) abgesagten Bewerbe, soll an die Erfolge der vergangenen Jahre angeknüpft und der erste Podestplatz der Saison erreicht werden.

Sumann und Co. bestreiten Sprint (Donnerstag), Verfolgung (Samstag) und Mixed-Staffel (Sonntag).

Keine Krise

Neun Weltcup-Stationen in Folge sind die Österreicher nun ohne Sieg, von Krise will Nationaltrainer Reinhard Gösweiner dennoch nicht sprechen. "Es war auch das Glück nicht auf unserer Seite.

Zum Teil haben nur ein, zwei Sekunden zu einem Stockerlplatz gefehlt. Auch die Spitze ist immer dichter geworden", analysierte der Oberösterreicher. Er ist aber zuversichtlich, dass es in der Heimat für seine Mannschaft mit einem Top-3-Platz klappt.

"Meso" der Beste

Im ersten Akt von Hochfilzen war Daniel Mesotitsch als Sechster der Verfolgung bester Österreicher gewesen, zudem war der Kärntner der einzige im Weltklassefeld, dessen 40 Schuss voll ins Schwarze gingen.

"Im Schießen fühle ich mich gut und habe viel Selbstvertrauen. Läuferisch geht es aufwärts, ich habe zum Beispiel auf den Norweger Lars Berger nur zwölf Sekunden verloren", sagte Mesotitsch und hofft, dass diesmal auch die Platzierungen steigen.

Staffel war "perfekt"

Besonders Lokalmatador Dominik Landertinger brennt auf Revanche. Denn ein 50. Platz im Sprint, wie am "Schwarzen Freitag" der Vorwoche, ist für den 23-Jährigen eindeutig zuwenig. In der Verfolgung verbesserte er sich  auf den 23. Platz.

"Und in der Staffel bin ich ein perfektes Rennen gelaufen", betonte Landertinger, der am verpassten Staffel-Podest (Rang 5) schuldlos war. In den drei Jahren zuvor hatte es in vier Rennen für das ÖSV-Quartett zwei Siege und zwei zweite Plätze gegeben.

"Podestplatz möglich"

Seinen Aufwärtstrend erklärte Landertinger mit einer Umstellung beim Schießen. "Es war zwar nur ein kleiner Fehler, aber mit fatalen Auswirkungen. Wir haben den Stand (Fußstellung, Anm.) leicht verändert", erläuterte der Ex-Massenstart-Weltmeister.

"Jetzt sollte alles passen. Ein Podestplatz ist sicher möglich." Aber auch Christoph Sumann (vor einer Woche 24. und 27.) und Simon Eder (16., 44.) wollen ihre enttäuschenden Platzierungen vergessen machen.

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