Berthold ist froh, dass das Gerede vorbei ist

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Das Beste kam für Österreichs Ski-Herren zum Schuss.

Mit dem Slalom-Triumph von Marcel Hirscher als Schlusspunkt wird die Heim-WM in Schladming für das "Power Team" im Nachhinein wohl als Erfolg verbucht werden.

"Start war enttäuschend"

"So ein Rennen auf so einem Niveau hab ich ganz selten zuvor gesehen", meinte ÖSV-Herren-Cheftrainer Mathias Berthold nach dem goldenen und dank Mario Matt auch bronzenen Abschluss der Titelkämpfe.

Nach dem enttäuschenden Speed-Auftakt ohne Medaille in Super-G und Abfahrt war der Gegenwind für Berthold und Co. kräftiger geworden.

"Klar war der Start enttäuschend. Aber Gott sei Dank haben wir uns nicht anstecken lassen von diesen lästigen und störenden Zurufen von außen. Wir haben uns als Team abgeschottet und das Ding durchgezogen", sagte der Vorarlberger im ORF-Interview.

Vorfreude auf Garmisch

Den kritischen Stimmen richtete Berthold aus: "Die Leute, die aus dem Graben herausgekommen sind, sollen jetzt wieder dorthin zurückgehen. Und wir haben jetzt eine Gaudi. Ich bin total froh, dass dieses scheiß Medaillengerede jetzt vorbei ist."

Nun freut sich Berthold auf etwas Ruhe und die bevorstehenden Weltcup-Bewerbe in Garmisch-Partenkirchen.

Mit der Bronzenen von Romed Baumann in der Super-Kombination begann sich für die ÖSV-Herren das Blatt zu wenden. Es folgten Gold im Teambewerb, Silber durch Hirscher im Riesentorlauf und nun Gold und Bronze im Slalom.

"Marcel ist im Slalom einfach extrem zuverlässig. Das war schon sehr aufregend", meinte Berthold.

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