Wärmeeinbruch lässt WM-Ort kalt

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Wärmeeinbruch lässt Schladminger Pisten-Team kalt

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Die aktuellen Wetterkapriolen lassen die Veranstalter der alpinen Ski-WM in Schladming kalt.

"Skifahren ist ein Outdoor-Sport. Wir sind gerüstet, alle Vorkehrungen sind getroffen", erklärte WM-Sport-Direktor Hans Grogl gelassen.

Nach einer kurzen Wärmeperiode bis Freitag mit bis zu zehn Grad Celsius und Regen soll es am Samstag noch bis zu 40 Zentimeter Neuschnee geben.

19 Pistengeräte und 500 freiwillige Helfer stehen bereit.

Keine Sorge um WM-Pisten

Sorge um den Zustand der WM-Pisten gibt es keine.

"Die Piste ist in einem absoluten Topzustand", bestätigte auch Jan Tischhauser vom Skiweltverband FIS nach einer Inspektion am Dienstag angesichts einer stabilen Schneedecke von 80 Zentimetern.

Die Planungen des österreichischen Männer-Teams hat das Warmwetter allerdings durcheinandergewirbelt.

Hannes Reichelt, Klaus Kröll und Co. wollten sich eigentlich ab Donnerstag in Saalbach-Hinterglemm den letzten Speed-Feinschliff holen.

Turracher Höhe statt Saalbach

Dort sind die Verhältnisse aber laut ÖSV-Abfahrts-Trainer Burkhard Schaffer "zu weich".

Bei der Suche nach einem Ersatzort wurde man auf der Turracher Höhe fündig.

Bei Sichtungsläufen soll die Entscheidung fallen, wer am Mittwoch im Super-G, dem ersten WM-Bewerb der Männer, an den Start gehen darf.

Die Tribünen sind fertig

In Schladming laufen derzeit die allerletzte Vorbereitungen. Die Starthäuser wurden unter Mithilfe von Hubschraubern auf den Berg gebracht und aufgebaut, die letzten Sicherheitszäune aufgestellt.

Bereits abgeschlossen ist - nach rund dreieinhalb Monaten Arbeit - der Aufbau der riesigen und eindrucksvollen Tribünenkonstruktion im Zielstadion.

Auf den Tribünen haben bei den Wettkämpfen bis zu 28.000 Zuschauer Platz.

Jede Menge Flugverkehr

Die große Bühne auf dem "Medal Plaza" vor dem Rathaus, wo die Siegerehrungen und Konzerte stattfinden, ist kurz vor der Fertigstellung, das gilt auch fürs Österreich-Haus (Haus Ski Austria) direkt gegenüber.

Und hoch über Schladming zogen am Mittwoch Flugzeuge des österreichischen Bundesheeres ihre Kreise.

Die Abfangjäger sollen nicht nur über die Veranstaltung wachen, sondern auch Livebilder aus der Luft liefern. Im Vorfeld der Eröffnung am Montag sind zudem - je nach Wetterlage - drei Eurofighter-Überflüge geplant.

Arnie und die Lipizzaner

Ansonsten herrscht punkto Details für die Eröffnungszeremonie große Geheimniskrämerei.

Einige Details sickerten aber durch. So soll Arnold Schwarzenegger nicht nur als Gast, sondern auch in einer offiziellen Rolle fungieren, zudem sei ein Auftritt der Lipizzaner geplant.

Mitwirken werden auch das Nostalski-Team aus Mürzzuschlag sowie Schüler der Skihandelsschule Schladming als Fahnenfahrer.

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