Fischer feiert WM-Ergebnis

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Glorreiche WM: Fünf Medaillen, die Glück bedeuten

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Glück oder Unglück sind es meist, die eine Weltmeisterschaft prägen.

In jedem Fall aber gehen einer Großveranstaltung wie der in Schladming eine Menge Mühe und viel Ideenreichtum voraus.

Arbeiten, die sich für Fischer gelohnt haben. Denn die Bilanz zeigt folgendes:

1 x Gold (Hosp, Schörghofer im Teambewerb)
1 x Silber (Kostelić in Superkombination)
3 x Bronze (Hosp in Superkombination, Mölgg im RTL, Dürr und Hronek im Teambewerb)

Nicht Gold verloren

Fünf Medaillen bei einer WM sind für das feine Team im Traditionshaus Fischer eine herausragende Leistung.

Natürlich fehlt da Gold, das Ivica Kostelić etwa ganz leicht in der Superkombi hätte abholen können.

Aber der Kroate war an diesem Tag einfach nicht der Beste und freute sich mit seinem Team über Silber, als wäre es Gold gewesen.

Mölgg bestätigte sich selbst

Eine glückliche Medaille war Bronze von Manfred Mölgg im Riesenslalom.

Wohl verdient, denn der Südtiroler zeigte die gesamte Saison über bereits eine konstante Stärke, die nun mit Edelmetall ihren Höhepunkt fand.

Dafür fiel sein Markenkollege Thomas Fanara aus Frankreich zwei Tore vor dem Ziel mit grandioser Zwischenzeit aus.

Des einen Freud, des andern Leid – für Fanara ein sehr trauriger Tag, da die Beschaffenheiten an jenem Tag geradewegs auf ihn zugeschnitten waren.

Nur Risiko macht sich bezahlt

Ebenso wenig mit Pech hatte Rang Vier von Tanja Poutiainen im Slalom zu tun wie Niki Hosps Bronzemedaille in der Superkombination dem Glück zu verdanken hatte.

Poutiainen, die im ersten Durchgang auf Rang Zwei auf Tuchfühlung mit der Führenden war und welcher der Weg zu Gold offen stand, fuhr im zweiten Lauf viel zu verhalten und auf Sicherheit.

Ganz im Gegenteil: Niki Hosp. Nach einer 1-A Abfahrt riskierte sie im Slalom alles. Sie nahm das Rennen selbst in die Hand und holte sich dank Laufbestzeit sogar die ersehnte Medaille.

Was Glück bedeutet

Weltmeisterschaften sind Ausnahmezustände, bei denen in jeder Disziplin drei Medaillen zu vergeben sind.

Um diese Medaillen kämpfen bis zu 80 Athleten, etwa 15, die zum engsten Favoritenkreis zählen.

Dabei gibt es so manche Enttäuschung, Überraschung und Glücksgefühle.

Das eine ist aus Fischer-Sicht eindeutig: die errungenen Medaillen waren keine unerwarteten Überraschungen, sondern hart erarbeitete Trophäen, die Glück bedeuten.

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