LAOLA1-Facts zum Super G der Herren

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Die Damen haben durch Anna Fenninger golden vorgelegt.

Die Herren wollen heute (ab 19 Uhr im LIVE-Ticker) nachziehen. Mit Blick auf die bisherigen vier Super G der Saison ist eine Medaille für das Quartett Mayer, Reichelt, Streitberger und Striedinger "Pflicht" - stand doch in jedem Rennen zumindest ein Österreicher am Podest.

Auf der anderen Seite laufen die ÖSV-Herren in ihrer Parade-Disziplin seit 2003 WM-Gold hinterher.

Die LAOLA1-Facts zum Super G:

Das ÖSV-Team:

HANNES REICHELT: "Wenn man auf die Statistik (3 Siege in Beaver Creek) schaut, dann liegt es auf der Hand, dass ich zu den Favoriten zähle. Mir taugt es hier in Beaver Creek einfach. Es wird immer behauptet, dass mir der Schnee hier so gut liegt. Aber es ist vor allem die Strecke. Da ist einfach alles drinnen, was ein cooles Rennen zu bieten haben muss. Ich habe meine WM-Medaille schon daheim. Ich muss dieser Medaille nicht mehr nachlaufen. Mein Ziel ist, einen richtig coolen Lauf zu zeigen."

MATTHIAS MAYER: "Ich muss ehrlich sagen, dass ich wirklich mit den Schnee-Bedingungen zu kämpfen hatte. Aber ich glaube, dass ich gute Lösungen gefunden habe und zuversichtlich ins Rennen gehen kann."

 

 

OTMAR STRIEDINGER: "Jeder einzelne, der am Mittwoch an den Start geht, will eine Medaille holen. Ich natürlich auch. Ich werde versuchen, mein Bestes abzurufen und dann schauen wir, was rauskommt."

 

 

GEORG STREITBERGER: "Die Erfolge in Kitzbühel waren für die WM extrem wichtig. Meine Formkurve passt, Hang und Schnee liegen mir hier zudem. Klar, dass ich heiß auf eine Medaille bin. Dieser Super-G ist technisch extrem anspruchsvoll. Dadurch fallen schon einmal viele Konkurrenten weg."

 

ÖSV-Cheftrainer Andreas Puelacher: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft am Start. Ich bin zuversichtlich, dass wir um die Medaillen mitmischen können. Eine Abfahrt für den Jansrud werden wir klarerweise nicht setzen. Ein paar Kurven werden schon dabei sein."

Läufer

LL

BC

GRÖ

KB

Weltcup

Hannes Reichelt

6

   1    

3  

24

  1. (207 Pkt)

Matthias Mayer         

2  

17  

out   

2

  1. (174)

Otmar Striedinger      

4  

21   

10   

6

  1. (126)

Georg Streitberger    

30   

6   

14   

3

  1. (119)

Die Piste

Titelverteidiger

TED LIGETY: Es war eine Überraschung, als Ted Ligety am 6. Februar 2013 zu Gold im Super-G fuhr. Genauso wäre es eine Überraschung, wenn er seinen Titel in Beaver Creek verteidigen könnte. Es war ein einmaliger Coup, denn seither schaffte es Ligety bei neun Weltcup-Starts nie aufs Podium. In dieser Saison verzichtete der Amerikaner verzichtete aufgrund seines gebrochenen Handgelenks auf einen Start in Lake Louise, den Weltcup-Super-G in Beaver Creek beendete der 30-Jährige auf Rang elf. In Gröden sowie zuletzt in Kitzbühel sah er nicht das Ziel. Aufgrund der bisherigen Saisonleistungen gehört er somit nicht zum engeren Favoritenkreis, das war 2013 allerdings nicht anders.

Name

Birds of Prey

Start

3.337 m

Ziel

2.730 m

Streckenlänge

1.879 m

Höhendifferenz

607 m

Kurssetzer

F. Winkler (AUT)

Super-G-Ergebnisse WM 2013 und Olympia 2014:

Top 3 der bisherigen Super-G-Saison

 

Erster

Zweiter

Dritter

ÖSV

Olympia 2014

Jansrud (NOR)

Weibrecht (USA)

Miller/Hudec

  1. Striedinger

WM 2013

Ligety (USA)

de Tessieres (FRA)

Svindal (NOR)

  1. Reichelt

Facts:

Jansrud auf Maiers Spuren: Der Norweger kann als zweiter Athlet nach Hermann Maier im Jahr nach Olympia-Gold Weltmeister werden. Maier gelang dies in den Jahren 1998 und 1999. Anna Fenninger hat es ihm bei den Damen schon mal vorgezeigt.

Gegen die Serie: Allerdings muss der zweifache Saisonsieger Jansrud dafür seine WM-Unserie beenden. Bei drei Super-G-Starts stehen ebensoviele Ausfälle zu Buche.

Drei Anwärter auf eine zweite Super-G-Goldene: Titelverteidiger Ted Ligety, sein Landsmann Bode Miller (der allerdings nach langer Verletzungspause sein erstes Rennen bestreiten) und Christof Innerhofer haben die Chance auf eine zweite WM-Goldene im Super G. Bisher gelang dies in dieser Disziplin nur Stephan Eberharter (1991 und 2003) und Atle Skaardal (1996 und 1997).

ÖSV-Durststrecke: Der Super G galt jahrelang als Parade-Disziplin des ÖSV. Bei Weltmeisterschaften liest sich die Bilanz mit 3 Goldenen, 5 Silbernen und 4 Bronzemedaillen für die zeitweilige Dominanz aber doch bescheiden. In Sachen Goldmedaille laufen die Herren nun schon lange dem Erfolg hinter: Der letzte rot-weiß-rote Super-G-Weltmeister war Stephan Eberharter 2003.

 

Erster

Zweiter

Dritter

Lake Louise

Jansrud (NOR)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Mayer (AUT)

Paris (ITA)

Beaver Creek

<span style=\'color: #ff0000;\'>Reichelt (AUT)

Jansrud (NOR)

Pinturault (FRA)

Gröden

Jansrud (NOR)

Paris (ITA)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Reichelt (AUT)

Kitzbühel

Paris (ITA)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Mayer (AUT)

<span style=\'color: #ff0000;\'>Streitberger (AUT)

Erfolgreichste Athleten der WM-Geschichte:

Ewige Medaillenbilanz - Super G Herren:

Läufer

Medaillen

Stephan Eberharter

2 Gold, 1 Silber

Atle Skaardal

2 Gold

Hermann Maier

1 Gold, 1 Silber, 1 Bronze

ÖSV-Medaillen im Super G:

GOLD (4)

1991 Saalbach     

Stephan Eberharter

1999 Vail      

Hermann Maier

2003 St. Moritz   

Stephan Eberharter

2015 Beaver Creek

Hannes Reichelt

SILBER (5)

2001 St. Anton     

Stephan Eberharter

2003 St. Moritz  

Hermann Maier

2005 Bormio       

Michael Walchhofer

2007 Are        

Fritz Strobl

2011 Garmisch     

Hannes Reichelt

BRONZE (4)

1997 Sestriere    

Günther Mader

1999 Vail        

Hans Knauß

2001 St. Anton    

Hermann Maier

2005 Bormio       

Benjamin Raich

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