"Hab geglaubt, ich liege gleich auf der Pappn"

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Anna Fenninger (AUT/Gold): "Es war heute ein Wahnsinn. Ich hatte im zweiten Lauf noch einen großen Fehler, und dann sehe ich den großen Vorsprung, das kann ich gar nicht glauben. Es war mit sehr wichtig, im Riesentorlauf eine Medaille zu holen. Es fühlt sich nicht an, als ob ich unbesiegbar wäre, aber der Flow fühlt sich gut an. Ich habe vor dem zweiten Durchgang nicht daran gedacht, dass ich weit vorne bin, sondern gewusst, dass ich noch viel geben muss. Beim Fehler hat es mich ein bisschen verschnitten, ich bin auf der Kante hängen geblieben, da habe ich geglaubt, ich liege gleich auf der 'Pappn'. Es ist das, was ich mir zum Schluss gewünscht habe. Dass ich es erreicht habe, ist wunderschön. Das war eine Wahnsinns-WM."

Viktoria Rebensburg (GER/Silber): "Wahnsinn, ich hätte nicht mehr gedacht, dass es zu einer Medaille reicht. Ich bin im zweiten Durchgang von oben bis unten Vollgas gefahren, habe praktisch das Messer zwischen den Zähnen gehabt. Ich habe ein gutes Setup gefunden, dadurch konnte ich wieder Gas geben. Es ist cool für das ganze Team, dass wir jetzt eine Medaille haben."

Jessica Lindell-Vikarby (SWE/Bronze): "Diese Medaille bedeutet mir sehr viel, ich kann es noch gar nicht begreifen. Es war ein schwieriger Weg für mich in diesem Jahr. Ich war ein wenig enttäuscht, als ich im Ziel hinter Rebensburg war, aber als ich gesehen habe, dass es sich für eine Medaille ausgeht, war ich glücklich."

Tina Maze (SLO/5.): "Es war im zweiten Lauf schon ein bisschen weich. Ich hatte nichts mehr zu geben, Anna hat einen unglaublichen ersten Lauf hingelegt, und der hat ihr viel Selbstvertrauen gebracht. Ich wollte auch so einen Lauf hinlegen, habe dann aber zu viele Fehler gemacht, das hat mich verunsichert."

Michaela Kirchgasser (AUT/6.): "Es war ein cooles Rennen, leider ist mir beim letzten Schwung der Ski weggegangen, und dann war die Zeit weg. Aber der Flow ist nicht gebrochen, es hat eben nicht sein wollen."

Kathrin Zettel (AUT/7.): "Der zweite Lauf war besser, aber es wäre noch besser gegangen. Es war heute einfach nicht mein Tag. Ich werde daran arbeiten, dass ich bis zum Slalom gesund werde. Der Slalom ist meine stabilste Disziplin heuer."

Lindsey Vonn (USA/14.): "Ich hatte im Steilhang einen Fehler, habe aber trotzdem gekämpft und bin sehr zufrieden. Ich habe zuletzt nicht viel Riesentorlauf trainiert, das Timing war nicht so da. Im zweiten Durchgang habe ich endlich den Rhythmus bekommen. Im Knie habe ich noch ein bisschen Schmerzen, aber es ist besser geworden."

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