Hosp will Routine ausspielen

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"Ich weiß, was ich zu tun habe"

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Nicole Hosp bringt im Schnitt von jeder alpinen Ski-WM zumindest eine Medaille mit nach Hause. Die 31-jährige Tirolerin hält nach sechs Weltmeisterschaften bei sieben Medaillen, die achte soll es nun bei den am Montag beginnenden Titelkämpfen in Vail/Beaver Creek geben.

Die Routine ist Hosps größter Trumpf: "Ich weiß, was ich zu tun habe und auf was ich mich konzentrieren muss."

Am Samstag trainierte Hosp in Vail bei Schneefall und schlechter Sicht für den Auftakt-Super-G am Dienstag. "Die Bedingungen waren sehr schwierig. Aber ich habe die Umstellung auf den Schnee gut geschafft. Das Gefühl passt, es kann losgehen", sagte die Bichlbacherin.

"Die Entscheidung ist okay"

Die ÖSV-Damen trainieren bereits in Vail/Beaver Creek

Dass Hosp nach dem Super-G in die Abfahrts-Qualifikation gegen Nicole Schmidhofer muss, sei zwar "schon ein bisschen blöd".

"Aber ich hab es leider nicht geschafft, meinen Startplatz klarzumachen. Deshalb ist diese Entscheidung der Trainer auch okay." Neben dem Super-G ist Hosp auch für die Kombination und den Slalom fix gesetzt.

Das aktuelle Ambiente in der WM-Region bezeichnete Hosp als "gemütlich und ruhig". "Es ist ein bisschen schade, dass von einem WM-Feeling wie vor zwei Jahren in Schladming noch nichts zu bemerken ist. Aber ich hoffe, dass sich das spätestens am Dienstag ändern wird".

Untypische Verhältnisse

Die aktuelle Schneebeschaffenheit in Vail/Beaver Creek ist mit jener bei den traditionellen Weltcup-Rennen im November und Dezember nicht zu vergleichen.

"Durch die relativ hohen Temperaturen ist der Schnee eher untypisch für Amerika. Er ist nicht so aggressiv wie sonst und dem europäischen Schnee sehr ähnlich", berichtete Hosp.

Eine WM kann Hosp längst nicht mehr aus der Ruhe bringen. "Für mich ist das wirklich schon Routine. Deshalb macht's eigentlich nur noch Spaß", versicherte Hosp.

Über ihr Erfolgsrezept: "Ich konzentriere mich ausschließlich auf mich und mein Skifahren. Ich schau, dass ich gesund bleibe und keinen Stress habe. Bei dieser Höhenlage muss man mit den Kräften sparsam umgehen."

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