Maze sorgt für irren Kugel-Krimi

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Maze überholt Fenninger, dritte Kugel für Shiffrin

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Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin hat sich am Samstag ihre dritte Kristallkugel in Serie für den Sieg im Slalom-Weltcup gesichert.

Die 20-jährige US-Amerikanerin feierte fünf Hundertstelsekunden vor der Schwedin Frida Hansdotter ihren 15. Weltcup-Sieg, den bereits 14. im Slalom. "Unglaublich, was ich schon alles gewonnen habe", lautete die erste Reaktion von Shiffrin.

Fenninger verliert Gesamt-Führung

Die Slowenin Tina Maze (+0,47 Sek.) wurde knapp hinter der Slowakin Veronika Velez Zuzulova (0,40) Vierte und übernahm damit die Führung im Gesamtweltcup, da Titelverteidigerin Anna Fenninger als 23. ohne Punkt blieb.

Maze hat damit vor dem abschließenden Riesentorlauf am Sonntag (Startzeiten: 10.00 und 12.30 Uhr) 18 Punkte Vorsprung auf die Salzburgerin, die erstmals seit mehr als drei Jahren wieder einen Spezialslalom bestritten hatte.

Dementsprechend gering war ihre Erwartungshaltung. "Es war generell zwar ein leichter Slalom, aber die Dichte ist sehr eng, deshalb war es schwer, da Punkte zu holen. Mehr war nicht drin mit so wenig Slalom-Training. Ich kann mir nichts vorwerfen, ich habe es probiert. Morgen ist noch alles drinnen für mich", erklärte Fenninger, die am Vortag noch Riesentorlauf trainiert hatte.

"Weil das Rennen morgen viel wichtiger ist", betonte die 25-jährige Weltmeisterin im Super-G und Riesentorlauf, die noch immer aus eigener Kraft die große Kristallkugel erfolgreich verteidigen kann.

Thalmann beste ÖSV-Läuferin

Beste ÖSV-Dame im Slalom wurde Carmen Thalmann als Neunte unmittelbar vor ihren Teamkolleginnen Nicole Hosp und Kathrin Zettel. "Es ist schön beste Österreicherin zu sein, aber lieber wäre mir ein dritter Platz und nur drittbeste Österreicherin zu sein", gestand Thalmann.

"Ich konnte nicht ganz das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe, aber ich tue mir mit weichen Bedingungen etwas schwer, daran muss ich im Sommer arbeiten."

Bernadette Schild zeigte mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf, blieb aber als 22. wie Fenninger ohne Weltcup-Punkt, da beim Saisonfinale nur die Top 15 Zähler erhalten. Auch ihre Salzburger Landsfrau Michaela Kirchgasser ging als 21. leer aus. Im Slalom-Weltcup wurde Zettel als Fünfte beste Österreicherin.

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