Die 29-Jährige reist nun als Führende zur Finalwoche nach Lenzerheide (Schweiz).

Motto: Nicht rechnen

"Es kann sich schnell sehr viel ändern. Anna ist eher die Favoritin, auch wenn sie es nicht zugibt. Sie ist in einer Wahnsinnsform, 280 Punkte in drei Rennen sind eine sehr starke Bilanz, das wird sicher ein Herzschlagfinale", sagte Höfl-Riesch über die Kontrahentin, die nach dem zweiten Rang in der Abfahrt von Crans Montana beide Aare-Riesentorläufe gewonnen hat.

Fenninger fahre momentan sehr locker, stark und konstant, aber sie selbst werde kämpfen bis zum Schluss. Die Rechnerei jedenfalls nerve sie schön langsam: "Nicht rechnen, Ski fahren", lautet deshalb ihre Devise.

Spiel, Satz und Sieg für Shiffrin

Shiffrin sicherte sich mit dem achten Weltcupsieg ihrer Karriere die zweite kleine Kristallkugel.

"Ich bin sehr erleichtert, es hätte nicht besser laufen können. Ich bin froh, dass ich die Kugel wieder gewonnen habe. Immer wenn er gewinnt, gewinne ich auch", meinte die 18-Jährige mit Hinweis auf Ted Ligety, der kurz vor ihr in Kranjska Gora den Riesentorlauf für sich entschieden hatte.

Die Halbzeitführende Shiffrin hatte bei ihrem zweiten Lauf übrigens Sonnenschein, so auch die am Ende hinter ihr platzierten Schwedinnen Maria Pietilä-Holmner (0,60 Sek.), Anna Swenn-Larsson (1,50) und Frida Hansdotter (1,90).

Schwaches ÖSV-Ergebnis

Beste des an diesem Tag schwachen ÖSV-Damenteams war Zettel, die trotz widriger Verhältnisse noch den Sprung von Platz zwölf auf acht geschafft hatte.

"Man muss eh fahren, wie man es vorfindet, es war zeitweise starker Schneefall. Ich habe das Beste daraus zu machen versucht, der achte Platz ist in Ordnung", meinte die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin.

Nicole Hosp kam von 17 auf 11: "Ich habe ab Mitte des Laufes nichts mehr gesehen, weil so viel Schnee auf der Brille picken geblieben ist", beschrieb die Tirolerin ihre Fahrt.

"Heute wurden zwei Rennen gefahren"

Die Fahnen der Schild-Schwestern hielt Bernadette als Zehnte hoch, Marlies war nach dem siebenten Platz zur Halbzeit im Finale ausgeschieden.

"Ich denke, heute sind da zwei Rennen gefahren worden. Aber ich hätte besser skifahren müssen, ich habe die Spuren nicht gesehen, deshalb ist es leider nicht so gut gegangen. Ich hätte im ersten weniger Fehler machen müssen, dann wäre ich weiter vorne gewesen", erklärte Bernadette Schild.

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