Fenninger nur von Rebensburg geschlagen

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Im fünften Saisonrennen ist die Serie von Tina Maze gerissen.

Nach vier Siegen in Folge musste sich die slowenische Weltcup-Führende am Mittwochabend im Flutlicht-Riesentorlauf von Are erstmals geschlagen geben.

Und das nicht nur der deutschen Siegerin Viktoria Rebensburg, sondern auch der zweitplatzierten Salzburgerin Anna Fenninger.

Im Weltcup führt Maze nach ihrem achten Saisonpodestplatz mit 859 Punkten dennoch weiter klar vor Maria Höfl-Riesch (508).

Zettel fällt im Finale zurück

Dritte in der Gesamtwertung ist mit 466 Zählern Kathrin Zettel, allerdings musste sich die Niederösterreicherin nach drei zweiten Plätzen und einem sechsten Rang diesmal mit Platz zehn zufriedengeben.

So gesehen verlief die RTL-Generalprobe der Niederösterreicherin für das Heimrennen kurz vor dem Jahreswechsel auf dem Semmering nicht optimal.

War Zettel in Lauf eins noch etwas zu verhalten unterwegs, kam die 26-Jährige im Finale auf dem deutlich weiter und schneller gesteckten Kurs des deutschen Trainers nicht zurecht.

Die nur 21. Laufzeit warf Zettel deutlich zurück. Perfekt war der Kurs hingegen für Rebensburg und Fenninger.

Sieg trotz Beinahe-Ausfalls

Die spätere Siegerin hatte schon Lauf eins in "Ligety-Manier" 1,12 Sekunden vor Maze dominiert und konnte sich im Finale sogar zwei gravierende Fehler und eine Riesen-Schrecksekunde leisten.

Die Skirennfahrerin aus Kreuth feierte dennoch ihren ersten Saisonsieg und gewann letztlich trotz nur 16. Laufzeit 0,62 Sekunden vor der Österreicherin und fast eine Sekunde vor Maze ihr neuntes Weltcup-Rennen.

"Endlich ist es da"

Fenninger hatte beim "Hoppala" der deutschen Olympiasiegerin zwar kurz gehofft, war am Ende aber auch mit Platz zwei hochzufrieden.

"Endlich ist es da, das Podest", freute sich die Kombi-Weltmeisterin über ihren elften Weltcup-Podestplatz.

"Es waren zwei gute Fahrten. Im zweiten kamen mir die weiteren Abstände sicher entgegen", gab Fenninger zu. "Vicky war klar überlegen, man muss ihr gratulieren."

Starke Teamleistung

Österreichs Riesentorlauf-Damen erwiesen sich im vorletzten Renen vor der Weihnachtspause mit fünf in den Top-Elf nach Lauf eins wieder einmal als sehr starke Mannschaft.

Allerdings schafften dann nur die Halbzeit-Dritte Fenninger sowie Eva-Maria Brem - dank drittbester Laufzeit - mit einem Vorstoß vom elften auf den siebenten Platz dann auch noch Verbesserungen.

Brem mit zweitem Top-Ergebnis

"Das ist fein, so in die Weihnachtspause zu gehen", freute sich Brem über ein weiteres Top-Resultat. Die Tirolerin hatte seinerzeit durch einen Beinbruch einen enormen Rückschlag erlitten, kommt nun aber in der WM-Saison immer besser in Fahrt.

"Das ist hart erarbeitet und erkämpft", erklärte Brem.

Am Donnerstag steht in Aare noch ein Nacht-Slalom auf dem Programm. Ob die erkrankte Marlies Schild daran teilnimmt, entscheidet sich erst am Renntag.

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