"Es war extremes Zittern"

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Klaus Kröll: Es war voll arg. Ich bin runtergkommen, hab auf der Anzeigentafel irgendwie gesehen, der Didier ist Zweiter. Dann hab ich gedacht, jetzt ist alles gelaufen. Er hat mir aber gesagt, er ist weit hinten. Dann waren noch so viel oben, es war extremes Zittern. Es ist heute in der Früh eigentlich gegangen. Ich hab geschaut, dass ich mich konzentriere. Am Start ist es auch sehr gut gegangen.

Didier Cuche: Ich möchte Klaus gratulieren. Er ist wieder souverän gefahren, er kann überall gut fahren. So einen Abschluss hätte ich mir aber nicht gewünscht. Wir sind heute über die Wellen schneller gekommen. Die ersten beiden habe ich schlecht erwischt, danach war es wieder besser. Aber dann hat der Winkel nicht mehr gestimmt. Die Anspannung war natürlich da, wenn es um so viel geht. Ich habe alles probiert.

Aksel Svindal: Von oben bis unten war es eine gute Fahrt. Oben ist der Schnee viel besser, da konnte ich viel Tempo mitnehmen. Mit dem Gesamtweltcup kann ich nicht mehr rechnen. Ich schaue auf den Super G.

Beat Feuz: Ich hatte keine Ahnung, was Klaus gefahren ist. Ich habe mich über mein Rennen gefreut. Der Druck war riesig. Es war eine Erleichterung, wie ich Rang 2 gesehen habe. Man wird immer auf den Gesamtweltcup angesprochen. Ich wusste, dass im Abfahrtswletcup noch alles möglich ist. Aber ich wusste auch, dass Klaus patzen muss und auch Didier. Didier hat gepatzt, der Klaus hatte einen halben Patzer - daher nur Rang 7. Aber er hat sich diese Kugel wirklich verdient. Für mich steht keine Kugel auf dem Spiel. Ich muss einfach tolle Rennen fahren, dann bin ich zufrieden.

Hannes Reichelt: Ich hab die Saison mit Startnummer 50 angefangen und bin jetzt im Abfahrts-Weltcup Vierter. Das taugt mir. Die Freude über Krölls Sieg ist groß. Er ist ein Super-Abfahrer und hat es sich verdient. Er war vor ein paar jahren schon knapp dran und hat es noch verpasst.

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