Notlösung wird zum Fixtermin

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Der Flutlicht-Slalom am Freitag hat sich bewährt und soll beim 75-jährigen Hahnenkamm-Jubiläum 2015 und auch darüber hinaus beibehalten werden.

„Für uns war es ein großer Test – und den haben wir bestanden“, freut sich Obernauer.

Grünes Licht von FIS

Noch zwischen den beiden Durchgängen suchte man das Gespräch mit der FIS über eine Beibehaltung der neuen Rennfolge.

Der Internationale Ski-Verband gab ohne große Bedenkzeit grünes Licht. „Jetzt liegt die Entscheidung beim Ski-Club“, erklärt Obernauer, der seit 2007 für die Durchführung der Rennen hauptverantwortlich zeichnet, wie es nun weitergeht.

Er geht davon aus, dass es sich dabei nur um eine Formsache handeln kann und wird. Wenngleich er auch mit Gegenstimmen rechnet, die sich für Super-G und Hahnenkamm-Kombi am Freitag aussprechen werden.

Mehr Live-Zeiten im TV

Das letzte Wort hat aber sowieso das Fernsehen.

Obernauer möchte mit dem ersten Durchgang etwas nach hinten gehen und den ersten Läufer um 15 beziehungsweise im Finale um 18 Uhr durch die Kippstangen schicken.

Anders als zum Beispiel das „Nightrace“ in Schladming würde Kitzbühel damit auch im deutschen TV in den Genuss einer Live-Übertragung kommen.

Dass aus dem  Klassiker ein reiner Nachtslalom mit Beginnzeiten von 18 und 21 Uhr wird, schließt Peter Obernauer deshalb aus.

Und aus einem zweiten, für Kitzbühel nicht unwichtigen Grund. „Wir wollen das Party-Programm nicht durcheinander bringen.“

 

Stephan Schwabl

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