Jansrud nimmt Kitzbühel-Monsterprogramm in Angriff

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Kjetil Jansrud steht in Kitzbühel am Freitag und Samstag ein Monsterprogramm mit drei Rennstarts innerhalb von 24 Stunden ins Haus.

Der Norweger wird am Freitag Super-G (11.30 Uhr) und Kombinations-Slalom (16.45 Uhr) sowie am Samstag dann die Spezial-Abfahrt (11.45 Uhr) bestreiten.

Reichelt schließt Start im Kombi-Slalom aus

Die restlichen Abfahrtsfavoriten, u.a. auch die Österreicher Hannes Reichelt und Matthias Mayer, haben bereits am Donnerstag entschieden, den Kombi-Slalom unter Flutlicht auszulassen.

"Den Slalom fährt keiner, der da in der Abfahrt ernsthaft vorne mitfahren möchte", merkte der Kitzbüheler Abfahrts-Titelverteidiger Reichelt an.

 

Jansrud-Start ist logisch

"Ich fahre den Slalom nicht, weil ich in der Abfahrt vorne mitfahren will", meinte auch Olympiasieger Mayer. Dass Jansrud, im Gesamt-Weltcup erster Jäger von Marcel Hirscher, sehr wohl an den Start geht, ist für Mayer aber logisch.

"Für Jansrud geht es im Gesamtweltcup um jeden Punkt. Aber für uns macht das keinen Sinn. Das heißt aber nicht, dass Jansrud am Samstag nicht gewinnen kann", so Mayer.

Jansrud merkte zwar an: "So ein langer Freitag ist als Vorbereitung auf die Abfahrt am Samstag logischerweise nicht optimal."

Slalom aufgewertet

Prinzipiell bezeichnete er aber die Entscheidung, die Kombi als eigenen Event zu machen, als "sehr gut".

"Das wertet den Slalom am Sonntag für Leute wie Hirscher extrem auf. Die Slalomfahrer haben es verdient, dass sie ein eigenes Rennen haben, in dem dann nicht noch irgendwelche zehn Abfahrer hintennachfahren."

"Dafür trainiere ich im Sommer"

Jammern ist für den 29-Jährige, der in beiden Abfahrtstrainings Schnellster war, keine Option.

"Ich bin ein Athlet. Da werde ich nicht herumlaufen und mich beschweren, dass ich müde bin. Für das habe ich den ganzen Sommer hart trainiert."

Eine Option ließ sich aber auch Jansrud für einen Slalom-Verzicht offen: "Sollte ich im Super-G sehr schlecht sein, werde auch ich den Slalom auslassen."

Jansrud sieht Vorteil für Hirscher

Jansrud rechnet damit, dass sein Rivale Hirscher am Freitag stark sein wird.

"Die Kombi wird mit einem Super-G und einem Slalom gefahren, das ist ein Freifahrtsschein für Marcel. Ich muss versuchen, jeden Punkt zu holen, der nur irgendwie geht."

Vor dem Kitz-Wochenende weist Hirscher 167 Punkte Vorsprung auf Jansrud auf.

Jansruds Vorbereitung auf das 2. Training:

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