Happy, aber kein Happy-End

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„Ich habe mich ein bisschen geärgert, aber schlussendlich bin ich mehr als zufrieden mit meiner Leistung.“

Das waren auch die rund 30 Feller-Fans, die extra für den Junioren-Weltmeister aus seiner Heimatstadt angereist waren. Sie feierten den Shootingstar lautstark.

„Am Start oben habe ich die Leute gehört, das hat mich richtig gepusht“, war die Unterstützung zusätzliche Motivation. Aber auch „ein bisschen Druck“, gesteht Feller im Gespräch mit LAOLA1.

Olympia? "Kein Thema!"

Keinen Druck machte ihm dagegen die letzten Chance auf einen Olympia-Einsatz. „Daran habe ich die ganze Saison nicht gedacht.“

Also auch nicht nach dem ersten Durchgang am Ganslernhang. „Da hätte es schon ein bisschen weiter nach vorne gehen müssen. Aber ich habe in vier Jahren ja noch einmal die Chance", nahm es Feller locker und entspannt.

Er wird sich den Slalom von Sotschi – übrigens auch ein Flutlicht-Rennen – gemütlich daheim im Fernsehen anschauen und „den Routiniers die Daumen drücken“.

Sollte ihn Herren-Chef Mathias Berthold wider Erwarten doch fragen, würde er aber nicht Nein sagen. „Ich glaube aber nicht, dass das ein Thema ist.“

 

Stephan Schwabl

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