"Wir haben Hahnenkammsieger im Super-G, in Kombination, Abfahrt und Slalom. Bei uns sind alle Hahnenkamm-Sieger."

Bewährt sich das Modell mit dem Flutlichtslalom, könnte das zur Dauerlösung werden. Allerdings ist die Zukunft offen, die Kitzbüheler selbst sprechen nur von der "Kitzbühel-Kombi" statt die offizielle Bezeichnung Super-Kombination zu benützen.

Ligety, Raich und Co. nicht bei Olympia?

Die "Beliebtheit" dieses Bewerbes hat speziell bei den großen Skinationen aktuell weiter abgenommen, seit sie wegen der unterschiedlich interpretierten Zulassungsbedingungen für Olympia in Sotschi zum Zankapfel geworden ist.

Derzeit wären nach Regel-Auslegung der zuständigen Nationalteams Asse wie US-Weltmeister Ted Ligety oder die Österreicher Benjamin Raich und Anna Fenninger wegen zu wenig Ergebnissen nicht für die olympische Super-Kombi qualifiziert.

Der ÖSV trägt derzeit deshalb extra Superkombi-Meisterschaften in der Innerkrems aus. Am (morgigen) Dienstag fahren die Damen, auch Fenninger ist notgedrungen dabei.

Hujara hält sich bedeckt

Es mehren sich freilich Meinungen, wonach dies alles nur ein Interpretationsproblem sei. Nachdem der Internationale Skiverband schon im Herbst wegen der vielen Klagen die Gesamtquote für Sotschi auf 350 geschraubt hatte, soll nun auch diesbezüglich für eine "Anpassung" bzw. "Klärung" gesorgt werden.

FIS-Chef-Renndirektor Günter Hujara hielt sich in Bormio diesbezüglich aber bedeckt und riet den Teamführern: "Zum Thema Olympia-Qualifikation kann ich nur sagen, dass es eine Telefonnummer im FIS-Büro gibt wo man alle Informationen bekommt."

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