Der Podest-Debütant im Kurz-Interview:

Frage: Sie sind 22 und der nächste starke Kärntner. Ist ihnen Skirennfahren in die Wiege gelegt geworden?

Striedinger: "Ich habe früh mit Skifahren begonnen und wollte nie etwas anderes werden als Rennfahrer. Max Franz, Matthias Mayer und ich sind dicke Kumpel, wir reisen zusammen und bestreiten gemeinsam Rennen. Mit Matthias bin ich sogar gemeinsam ins Sport-BORG in Spittal gegangen. Ich bin eher der introvertierteste von uns drei."

Frage: Wer sind ihre Vorbilder?

Striedinger: "Ich bin zu einer Zeit groß geworden, als Hermann Maier die Nummer eins war. Er war auch meine Nummer eins. Sein Trainingseifer und wie er für den Skisport gelebt hat, das war für mich als Kind sehr prägend. Mein Landsmann Franz Klammer ist eine Legende, ich interessiere mich sehr für Skigeschichte."

Frage: Sie gehören zu den Jungen, die den ÖSV-Abfahrtsstars Druck machen und sie in die Qualifikation zwingen. Kein schlechtes Gewissen deshalb?

Striedinger: "Die Routiniers halten Druck von uns ab, wir können angreifen. Die machen einen richtig guten Job und wir Jungen profitieren schon im Training und können uns dann im Rennen steigern. Trainer-Urteile muss man aber akzeptieren. Da ist jeder sportlich fair genug, damit man da drüber steht. Ich bin mit Joachim Puchner im Zimmer und war in der Abfahrtsquali eine Hundertstel schneller. Er hat das total sportlich genommen. Ich muss mich heute vor allem bei meinem Blizzard-Servicemann Ernst Hochstaffl bedanken."

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